Schädlings-Check: Schädlinge im Garten per Foto erkennen und richtig handeln

Du fragst dich: Welcher Schädling ist das? Im GartenDiagnose-Schädlings-Check kannst du einen Schädling direkt fotografieren, ein vorhandenes Bild hochladen oder ohne Foto über Schadenbild und Spuren bestimmen. Die integrierte Fotoanalyse ist für typische Gartenschädlinge, Pflanzenschädlinge, Raupen, Bodenlarven und auffällige Tiere im Garten ausgelegt. Sie versucht nicht, aus jedem Fraßloch eine bestimmte Art zu machen: Ist der Schädling selbst klar sichtbar, kann ein konkreter Treffer ausgegeben werden. Zeigt das Foto dagegen nur Schäden, Gänge, Gespinste oder eine nicht eindeutig bestimmbare Larve, werden mehrere plausible Ursachen berücksichtigt und der manuelle Bestimmungsweg hilft beim Eingrenzen.

Ja: Mit dem GartenDiagnose-Schädlings-Check kannst du Schädlinge direkt per Foto erkennen und online bestimmen. Auf dem Handy kannst du ein Foto aufnehmen oder ein vorhandenes Bild hochladen. Ist der Schädling eindeutig sichtbar, kann der Check ihn konkret zuordnen; bei unklaren Fotos oder reinen Schadbildern wird keine Sicherheit vorgetäuscht. Eine App-Installation ist nicht nötig.

GartenDiagnose-Schädlings-Check mit Smartphone zur Fotoerkennung von Gartenschädlingen. Käfer, Raupen, Blattläuse, Schnecken und Engerlinge bestimmen – per Foto, Bild-Upload oder manueller Suche.
Schädlings-Check – Schädlinge im Garten per Foto erkennen
Inhalt
  1. Schädlinge per Foto erkennen – so funktioniert die Fotoanalyse
  2. So machst du ein gutes Foto für die Schädlingsbestimmung
  3. Fotoanalyse oder manueller Schädlings-Check – welcher Weg ist besser?
  4. So funktioniert der manuelle Schädlings-Check
  5. Welcher Schädling ist das? Sichtbares Tier und Schadenbild richtig unterscheiden
  6. Welche Schädlinge gibt es im Garten?
  7. Pflanzenschädlinge erkennen: typische Schäden richtig lesen
  8. Engerlinge und Bodenlarven per Foto erkennen
  9. Wühlmaus, Maulwurf oder Ratte per Foto unterscheiden
  10. Schädlinge anhand von Bildern erkennen: Wann ein Foto nicht reicht
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Schädlings-Check (Gartenweit)
Tier erkannt, einen Verdacht prüfen oder Schäden eingrenzen: Wähle deinen Einstieg. Du bekommst passende nächste Schritte und weiterführende Seiten.
1–3 Min.
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Foto oder manuell

Wie möchtest du bestimmen?

Mit Foto direkt prüfen oder den manuellen Schädlings-Check starten.

Was passt besser zu dir?
Wo ist das Problem?
Optional: Suchst du Informationen zu einem bereits benannten Rasentier?
Diese Auswahl ergänzt einen Ratgeber. Sie bestätigt weder das Tier noch dessen Beteiligung am Rasenschaden; der Rasen-Schädlingscheck bleibt verfügbar.
Welches Tier hast du erkannt oder vermutest du?
Eine Vermutung wird anschließend anhand deiner Beobachtungen geprüft. Wenn du es nicht weißt, wähle „Unsicher“.
Was ist das stärkste Schadenbild?
Welche Einordnung ist bei den Blattminen gesichert?
Eine Mine allein trennt Minierfliegen nicht von Miniermotten. Wähle nur eine bestätigte Gruppe; sonst bleibt die Einordnung offen.
Welche Pflanze ist betroffen?
Zum Beispiel Tomate, Mangold, Stechpalme oder eine bestimmte Zimmerpflanze. Wenn du die Pflanze nicht kennst, lass das Feld frei; dann wird keine spezielle Kaufhilfe angeboten.
Welches Dickmaulrüssler-Stadium hast du tatsächlich gefunden?
Ein Käfer oder Blattrandfraß belegt noch keinen Larvenbefall im Wurzelballen.
Welche Beschreibung passt bei dem verformten jungen Austrieb besser?
Was ist an den Tieren/Belägen deutlicher zu erkennen?
Was ist im Wurzelballen am deutlichsten zu sehen?
Wie sehen die Larven im Boden aus?
Welches Bild passt bei Lauch/Zwiebel besser?
Welche Kultur ist betroffen?
Welche Frucht ist betroffen?
An welcher Pflanze sitzt das Gespinst mit den Raupen?
Welche Raupe bzw. welches Fraßbild passt am ehesten?
Was passt bei den Stichen/Bissen am ehesten?
Welche Spuren passen am besten?
Wo sitzen die raupenähnlichen Larven?
Wann fällt es am ehesten auf?
Was siehst du zusätzlich (wenn überhaupt)?
Kurzcheck: Meinst du Löcher im Blatt oder Gänge/Hügel im Boden?
Kurzcheck (Topf): Welches Zusatzsignal passt am besten?
Was ist für dich gerade das Hauptproblem?
Welches Signal ist deutlicher: klebrige Blätter oder Fraß?
Was überwiegt: Welken oder sichtbare Tiere an den Blättern?
Kurzcheck (silbrig/matt): Siehst du in den silbrigen Stellen kleine schwarze Punkte (wie Pfeffer)?
Kurzcheck (Welken): Ist die Erde eher dauerhaft nass/muffig oder steht Wasser im Topf?
Kurzcheck: Was passt besser?
Kurzcheck: Was passt besser?
Wenn du Larven gesehen hast: Welche Beschreibung passt besser?
Wie stark ist es aktuell?
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Schädlinge per Foto erkennen – so funktioniert die Fotoanalyse

Die Fotoanalyse ist direkt in den Schädlings-Check integriert. Du musst keine zusätzliche App installieren und auch nicht erst selbst wissen, zu welcher Schädlingsgruppe das Tier gehört.

Foto aufnehmen oder vorhandenes Bild hochladen

Am Smartphone kannst du den Schädling direkt fotografieren. Alternativ lädst du ein bereits vorhandenes Bild hoch.

Für die Bestimmung ist entscheidend, was tatsächlich auf dem Foto erkennbar ist. Ein klar sichtbares Tier, eine Raupe oder eine Larve liefert andere Informationen als ein Blatt mit Fraßlöchern, auf dem der Verursacher fehlt.

Der Untergrund ist dabei zweitrangig. Ein Schädling kann beispielsweise auf einem Blatt, am Topfrand, auf Erde, auf einem Weg oder einem anderen Hintergrund fotografiert sein. Entscheidend ist, dass die wichtigen Merkmale des Tieres sichtbar sind.

Was passiert, wenn der Schädling eindeutig erkennbar ist?

Ist ein registrierter Schädling oder ein charakteristisches Entwicklungsstadium deutlich genug sichtbar, kann die Fotoanalyse einen konkreten Treffer ausgeben.

Dazu gehören je nach Foto beispielsweise:

  • Blattläuse
  • Schildläuse
  • Wollläuse
  • Weiße Fliegen
  • Thripse
  • Spinnmilben
  • Schnecken
  • Raupen
  • Buchsbaumzünsler
  • Kohlweißlinge
  • Frostspanner
  • Blattwickler
  • Dickmaulrüssler und deren Larven
  • verschiedene Bodenlarven
  • Wespen und Hornissen
  • Mücken
  • Zecken
  • Ratten
  • Wühlmäuse
  • Maulwürfe

Bei einer eindeutigen Bestimmung bekommst du anschließend die passende Einordnung und – wenn vorhanden – gezielte weiterführende GartenDiagnose-Seiten.

Was passiert bei einem unklaren Foto?

Nicht jedes Bild erlaubt eine sichere Artbestimmung. Das ist besonders wichtig bei kleinen Insekten, Larven und ähnlichen Arten.

Dann gilt:

  • Tier klar sichtbar und eindeutig unterscheidbar: konkreter Treffer möglich
  • Tier sichtbar, Art aber nicht sicher unterscheidbar: mehrere mögliche Kandidaten
  • nur Schaden sichtbar: keine erzwungene Artbestimmung
  • nur Spuren wie Hügel, Gänge oder Gespinste sichtbar: mehrere plausible Ursachen
  • Foto liefert zu wenig verwertbare Merkmale: manueller Bestimmungsweg

So soll verhindert werden, dass aus einem allgemeinen Schadbild vorschnell ein bestimmter Schädling gemacht wird.


So machst du ein gutes Foto für die Schädlingsbestimmung

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Je mehr diagnostische Merkmale sichtbar sind, desto besser lässt sich ein Schädling per Foto erkennen.

Achte möglichst auf diese Punkte:

  1. Schädling groß im Bild zeigen.
    Fotografiere nicht die ganze Pflanze aus mehreren Metern Entfernung, wenn das Tier nur als kleiner Punkt erscheint.
  2. Scharf fotografieren.
    Besonders bei Thripsen, Läusen, Milben oder kleinen Käfern können wenige sichtbare Details entscheidend sein.
  3. Gutes Licht nutzen.
    Starke Schatten, Gegenlicht oder Bewegungsunschärfe erschweren die Bestimmung.
  4. Typische Merkmale zeigen.
    Bei einem Käfer können Körperform und Zeichnung wichtig sein, bei einer Raupe Farbe und Muster, bei Wühlmaus und Ratte unter anderem Körperbau, Ohren und Schwanz.
  5. Bei Larven die richtige Seite fotografieren.
    Bei manchen Engerlingen reichen Größe und C-Form allein nicht für eine sichere Artbestimmung.

Wenn das erste Foto nicht ausreicht, ist ein neues Foto mit einem besseren Blickwinkel sinnvoller als eine erzwungene Diagnose.


Fotoanalyse oder manueller Schädlings-Check – welcher Weg ist besser?

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Beide Wege gehören zusammen.

Fotoanalyse: sinnvoll, wenn du den Schädling, die Larve, Raupe, Schnecke oder ein anderes Tier tatsächlich sehen und fotografieren kannst.

Manuelle Bestimmung: sinnvoll, wenn der Verursacher verschwunden ist und du nur Schäden oder Spuren findest.

Typische Fälle für den manuellen Weg sind:

  • Löcher im Blatt, aber kein Tier sichtbar
  • klebrige Blätter
  • Gespinste
  • Miniergänge
  • abgefressene Wurzeln
  • welkende Pflanzen
  • Hügel oder unterirdische Gänge
  • kleine Fliegen, die nur kurz beim Gießen auffliegen
  • Fraßschäden, die mehrere Schädlinge verursachen können

Gerade hier ist die Kombination aus Schadenbild + Ort + Zeitpunkt + Zusatzspuren oft aussagekräftiger als ein einzelnes Bild.


So funktioniert der manuelle Schädlings-Check

Wenn kein brauchbares Foto vorhanden ist oder die Fotoanalyse mehrere Möglichkeiten offenlässt, führt dich der Fragen-Check weiter.

Der Ablauf ist bewusst einfach:

  1. Ausgangssituation: Kennst oder vermutest du den Schädling – oder siehst du nur einen Schaden?
  2. Ort: Wo tritt das Problem auf, zum Beispiel Beet, Obst, Zierpflanze, Topf oder Hausnähe?
  3. Schadenbild: Was ist das stärkste Signal – Fraßlöcher, klebriger Belag, Gespinst, Welken oder etwas anderes?
  4. Zeitpunkt: Fällt der Schaden vor allem morgens, nachts, tagsüber oder dauerhaft auf?
  5. Zusatzspuren: Gibt es Schleim, Kotkrümel, Kolonien, Fliegen, Larven oder Gänge?
  6. Ergebnis: Du erhältst die wahrscheinlichste Ursache und bei fachlich knappen Fällen eine zweite plausible Möglichkeit.

Zum Ergebnis gehören außerdem:

  • sinnvolle Sofortmaßnahmen
  • Dinge, die du besser nicht auf Verdacht tun solltest
  • Hinweise, woran du eine Verbesserung erkennst
  • passende Ratgeber
  • nur bei sinnvoller Zuordnung passende Kaufhilfen

Welcher Schädling ist das? Sichtbares Tier und Schadenbild richtig unterscheiden

Die wichtigste Regel für eine zuverlässige Schädlingsbestimmung lautet: Ein sichtbarer Schädling ist stärkere Evidenz als sein Schaden allein.

Ein Fraßloch kann mehrere Ursachen haben. Eine eindeutig erkennbare Schnecke ist dagegen eine viel konkretere Information.

Was ist sichtbar?Mögliche EinordnungFotoanalyseSinnvoller nächster Schritt
Schädling mit klaren Merkmalenkonkrete Art oder Gruppedirekter Treffer möglichErgebnis und passende Maßnahmen prüfen
Kleines oder ähnliches Tiermehrere verwandte Artenmehrere Kandidaten möglichNahaufnahme oder manuellen Check nutzen
Nur FraßlöcherSchnecke, Raupe, Käfer u. a.keine sichere EinzelartZusatzspuren prüfen
Klebrige BlätterBlattläuse, Weiße Fliege, Schild-/Wollläuse u. a.Schaden allein reicht nichtBlattunterseiten fotografieren
Feine Gespinste und Sprenkelz. B. Spinnmilben, andere Ursachen möglichNahaufnahme hilfreichBlattunterseite prüfen
Welken/Wurzelschadenverschiedene Bodenlarven oder Nicht-SchädlingsursachenSchaden allein mehrdeutigWurzeln und Boden kontrollieren
Engerling sichtbarmehrere Blatthornkäfer-Arten möglichgenaue Art nur bei passenden MerkmalenLarve von unten fotografieren
Hügel und GängeWühlmaus oder Maulwurf möglichSpur allein nicht immer eindeutigGangbild und weitere Merkmale vergleichen

Welche Schädlinge gibt es im Garten?

Im Garten können sehr unterschiedliche Tiere Schäden verursachen. Andere Arten fallen zwar auf, sind aber harmlos oder sogar nützlich. Deshalb ist nicht jedes Tier, das auf einem Foto erscheint, automatisch ein Schädling.

Häufige Gruppen sind unter anderem:

  • Schnecken
  • Blattläuse
  • Schildläuse und Wollläuse
  • Thripse
  • Spinnmilben
  • Weiße Fliegen
  • Raupen
  • Blattwespenlarven
  • Käfer und Käferlarven
  • Minierfliegen
  • Trauermücken
  • verschiedene Bodenlarven
  • Wühlmäuse
  • Ratten

Auch Wespen, Hornissen, Mücken und Zecken können im Garten eine Rolle spielen, gehören aber nicht zum klassischen Pflanzenschaden.

➡️ Schädlinge im Garten erkennen und richtig einordnen


Pflanzenschädlinge erkennen: typische Schäden richtig lesen

Klebrige Blätter und verkrümmte Triebe

Klebrige Blätter können auf Honigtau hindeuten. Blattläuse sind eine häufige Ursache, aber nicht die einzige.

Prüfe deshalb junge Triebe und Blattunterseiten auf sichtbare Tiere. Ein scharfes Nahfoto kann die Abgrenzung zu Weißen Fliegen, Schildläusen oder Wollläusen erleichtern.

➡️ Blattläuse erkennen und richtig handeln

Löcher in Blättern

Löcher können unter anderem durch Schnecken, Raupen, Blattwespenlarven oder Käfer entstehen.

Wenn das Tier selbst auf dem Blatt sitzt, lohnt sich die Fotoanalyse. Ist nur das Fraßbild vorhanden, sind Zusatzspuren wichtiger.

Schleim spricht beispielsweise stärker für Schnecken. Kotkrümel und eine sichtbare Raupe können dagegen in Richtung Raupenfraß führen.

➡️ Schnecken im Garten erkennen

➡️ Raupen im Garten bestimmen

Kleine schwarze Fliegen aus der Erde

Steigen beim Gießen oder Antippen der Erde kleine dunkle Fliegen auf, kommen bei Topf- und Anzuchtpflanzen häufig Trauermücken infrage.

Ein Foto des erwachsenen Tieres kann helfen. Zusätzlich ist der Zusammenhang mit feuchtem Substrat und den Larven in der Erde wichtig.

➡️ Trauermücken sicher erkennen

Feine Gespinste und helle Sprenkel

Bei sehr feinen Gespinsten und punktförmigen Aufhellungen lohnt sich eine Nahaufnahme der Blattunterseite. Spinnmilben sind sehr klein und auf einem weit entfernten Pflanzenfoto oft nicht zuverlässig zu erkennen.

➡️ Spinnmilben erkennen


Engerlinge und Bodenlarven per Foto erkennen

Bodenlarven gehören zu den schwierigeren Fällen der Fotoanalyse.

Eine weiße, kräftige, C-förmig gekrümmte Larve kann ein Engerling aus der Gruppe der Blatthornkäfer sein. Allein aus Größe, Farbe und C-Form lässt sich aber nicht zuverlässig ableiten, ob es sich beispielsweise um einen Maikäfer-, Junikäfer-, Gartenlaubkäfer- oder Rosenkäfer-Engerling handelt.

Für eine genauere Zuordnung sind bei diesen Larven Merkmale an der Unterseite des letzten Hinterleibssegments entscheidend. Sind diese Details auf dem Foto nicht erkennbar, bleibt die Artbestimmung bewusst offen und es werden mehrere mögliche Engerlinge berücksichtigt.

Das ist besonders wichtig, weil nicht jede Bodenlarve gleich behandelt werden sollte. Ein Rosenkäfer-Engerling ist beispielsweise anders einzuordnen als ein schädlicher Engerling an Rasen- oder Pflanzenwurzeln.

➡️ Larven im Boden richtig einordnen

➡️ Engerlinge im Rasen erkennen

➡️ Rosenkäfer- und Maikäfer-Engerlinge unterscheiden


Wühlmaus, Maulwurf oder Ratte per Foto unterscheiden

Wenn das Tier selbst gut sichtbar ist, kann die Fotoanalyse wesentlich konkreter arbeiten als bei einem einzelnen Hügel oder Gang.

Eine Wühlmaus, ein Maulwurf und eine Ratte sind keine gemeinsame Tierart und werden im Foto-Check getrennt behandelt.

Bei einem sichtbaren Tier spielen unter anderem Körperform, Schnauze, Ohren, Schwanz und beim Maulwurf die auffälligen Grabvorderfüße eine Rolle.

Sind dagegen nur Hügel oder Gänge zu sehen, ist eine sichere Artbestimmung nicht immer möglich. Dann wird die Spur als solche bewertet und nicht künstlich zu einem eindeutigen Tier gemacht.

➡️ Wühlmaus oder Maulwurf unterscheiden

➡️ Ratten im Garten erkennen


Schädlinge anhand von Bildern erkennen: Wann ein Foto nicht reicht

Die Fotoanalyse ist besonders stark, wenn das Tier selbst und seine Unterscheidungsmerkmale sichtbar sind. Ein Foto kann aber nicht zeigen, was gar nicht darauf zu sehen ist.

Typische Beispiele:

  • Eine Schnecke hat nachts gefressen und ist morgens verschwunden.
  • Eine Raupe sitzt versteckt zwischen zusammengerollten Blättern.
  • Larven befinden sich unter der Erde.
  • Kleine Milben sind auf einem unscharfen Gesamtfoto kaum sichtbar.
  • Ein Blatt zeigt Fraß, der von mehreren Schädlingsgruppen stammen kann.
  • Ein Gang oder Erdhügel kann mehrere Ursachen haben.

In solchen Fällen ist es fachlich besser, mehrere plausible Ursachen auszugeben und anschließend gezielt nach den Merkmalen zu fragen, die sie voneinander trennen.

Genau dafür kombiniert der Schädlings-Check Fotoanalyse und manuellen Bestimmungsweg.


Welche App erkennt Schädlinge?

Für eine Schädlingsbestimmung per Foto brauchst du bei GartenDiagnose keine App zu installieren. Der Foto-Check läuft direkt im Browser auf Handy, Tablet und Desktop.

Du kannst:

  • ein neues Foto aufnehmen
  • ein vorhandenes Schädlingsfoto hochladen
  • die Fotoanalyse verwenden
  • bei einem unklaren Ergebnis direkt mit der manuellen Bestimmung weitermachen

Eine reine Bilderkennung ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Schädling selbst sichtbar ist. Bei einem Schaden ohne sichtbaren Verursacher ist ein geführter Fragen-Check häufig hilfreicher.

Der GartenDiagnose-Schädlings-Check verbindet deshalb beides: Schädlingsbestimmung per Foto und Diagnose nach Schadenbild.


Was der Schädlings-Check bewusst nicht macht

Der Check soll dir eine möglichst gute Einordnung geben, aber keine Sicherheit vortäuschen, die das Foto oder die vorhandenen Spuren nicht hergeben.

Keine Art erfinden, wenn nur ein Schaden sichtbar ist

Ein Loch, eine Verfärbung oder ein welkes Blatt kann mehrere Ursachen haben. Deshalb darf ein reines Schadbild nicht automatisch zu einer einzelnen Schädlingsart werden.

Keine Stich- oder Hautdiagnose aus einem Foto

Ein Hautbild oder ein Stich allein reicht nicht, um daraus einen bestimmten Verursacher abzuleiten. Ist dagegen beispielsweise eine Zecke, Mücke oder Wespe selbst klar sichtbar, kann das Tier als solches analysiert werden.

Krankheiten und Pflegeprobleme nicht automatisch zu Schädlingen machen

Gelbe Blätter, braune Flecken, Schimmel, Fäulnis oder Welken können auch durch Krankheiten, Wasserprobleme oder Standortstress entstehen.

Bei Zimmerpflanzen mit solchen Symptomen hilft die eigene Diagnose weiter:

➡️ Zimmerpflanzen-Probleme richtig einordnen

Rasen-Schadbilder haben einen eigenen Spezial-Check

Bei typischen Rasenproblemen sind Engerlinge, Wiesenschnakenlarven, Ameisen, Wühlmaus, Maulwurf und andere Ursachen anders zu beurteilen als Schädlinge auf einer Gemüse- oder Zierpflanze.

➡️ Rasen-Schädlings-Check starten

➡️ Rasen-Schädlinge und ihre Spuren


Was du vor dem Foto oder Fragen-Check kurz prüfen solltest

Ein kurzer Blick auf die Pflanze verbessert die Bestimmung deutlich:

  • Blattunterseiten anschauen: Sitzen dort Läuse, Eier, Larven oder sehr kleine Tiere?
  • Triebspitzen prüfen: Gibt es Kolonien, klebrige Beläge oder Verformungen?
  • Abends kontrollieren: Tauchen Schnecken oder Raupen erst später auf?
  • Erde antippen: Steigen kleine Fliegen auf?
  • Wurzelbereich ansehen: Sind Fraßstellen oder Larven sichtbar?
  • Schädling fotografieren: Wenn du das Tier findest, mache möglichst eine scharfe Nahaufnahme.

Ein Foto des eigentlichen Verursachers ist fast immer hilfreicher als ein weit entferntes Bild der gesamten Pflanze.


Häufige Fehler bei der Schädlingsbestimmung

Der größte Fehler ist, aus einem einzelnen Symptom sofort eine bestimmte Art abzuleiten.

Besonders häufig passieren diese Fehler:

  • nur das beschädigte Blatt fotografieren, obwohl der Schädling daneben sitzt
  • ein unscharfes Foto aus großer Entfernung verwenden
  • nur die Blattoberseite ansehen
  • Erde und Wurzelbereich ignorieren
  • aus jedem Engerling dieselbe Käferart machen
  • Wühlmaus, Maulwurf und Ratte zusammenwerfen
  • Nützlinge automatisch als Schädlinge behandeln
  • bei einem uneindeutigen Schadbild sofort ein Mittel einsetzen
  • mehrere Maßnahmen gleichzeitig beginnen, bevor die Ursache klar ist

Besser ist: erst fotografieren oder Spuren sichern, dann bestimmen, danach gezielt handeln.


Was nach dem Ergebnis sinnvoll ist

Wenn der Check einen wahrscheinlichen Schädling zeigt, musst du nicht automatisch sofort ein Mittel kaufen.

Je nach Ergebnis können bereits einfache Schritte sinnvoll sein:

  • sichtbare Schädlinge absammeln
  • Blattunterseiten kontrollieren oder abspülen
  • stark befallene Pflanzenteile entfernen
  • Erde trockener führen
  • Jungpflanzen schützen
  • Kulturschutznetze einsetzen
  • Nützlinge fördern
  • Befallsentwicklung beobachten

Bei anderen Schädlingen braucht es dagegen sehr gezielte Maßnahmen. Deshalb führt der Check nach der Bestimmung zu den passenden Ratgebern und nur dann zu einer Kaufhilfe, wenn sie für diesen konkreten Fall sinnvoll ist.


Tool einbetten für Websites und Gartenvereine

Du betreibst einen Gartenblog, eine Vereinsseite oder eine andere passende Website? Der GartenDiagnose-Schädlings-Check kann kostenlos eingebettet werden. So können Besucher die Schädlingsbestimmung direkt auf deiner Seite starten. ➡️ Kostenlose Garten-Widgets für Websites


Häufige Fragen zum Schädlings-Check

Kann ich Schädlinge per Foto erkennen?
Ja. Im Schädlings-Check kannst du ein Foto aufnehmen oder hochladen. Ist das Tier oder Entwicklungsstadium deutlich genug sichtbar, kann die Fotoanalyse einen konkreten Treffer liefern. Bei unklaren Merkmalen werden mehrere Möglichkeiten berücksichtigt.

Kann ich Pflanzenschädlinge kostenlos online bestimmen?
Ja. Der GartenDiagnose-Schädlings-Check ist kostenlos nutzbar. Die Fotoanalyse zeigt ihr aktuell verfügbares Kontingent direkt im Tool; der manuelle Bestimmungsweg ergänzt die Fotoanalyse.

Muss ich für die Fotoanalyse eine App installieren?
Nein. Die Schädlingsbestimmung per Foto läuft direkt im Browser. Auf dem Smartphone kannst du die Kamera verwenden oder ein vorhandenes Bild auswählen.

Welches Foto eignet sich zur Schädlingsbestimmung?
Am besten ist eine scharfe Nahaufnahme, auf der das Tier einen großen Teil des Bildes einnimmt. Bei sehr kleinen Arten helfen gutes Licht und sichtbare Unterscheidungsmerkmale.

Was passiert, wenn auf dem Foto nur der Pflanzenschaden zu sehen ist?
Dann wird nicht automatisch eine einzelne Schädlingsart behauptet. Fraßlöcher, Gespinste, Welken oder andere Schäden können mehrere Ursachen haben. Der Check zeigt deshalb plausible Möglichkeiten und führt bei Bedarf in den manuellen Fragen-Check.

Warum zeigt die Fotoanalyse manchmal mehrere mögliche Schädlinge?
Weil manche Arten auf einem Foto nicht zuverlässig voneinander getrennt werden können. Mehrere plausible Kandidaten sind in solchen Fällen fachlich besser als ein scheinbar sicherer, aber möglicherweise falscher Einzel-Treffer.

Kann der Check Engerlinge per Foto bestimmen?
Engerlinge können als solche erkannt und eingegrenzt werden. Eine genaue Artbestimmung ist jedoch nur sinnvoll, wenn die dafür notwendigen Merkmale am Hinterleib tatsächlich sichtbar sind. Fehlen diese Details, bleiben mehrere Engerlingsarten möglich.

Welche Schädlinge kann die Fotoanalyse erkennen?
Der Fotocheck deckt zahlreiche typische Garten- und Pflanzenschädlinge ab, darunter Läuse, Schnecken, Raupen, verschiedene Käfer und Larven sowie auffällige Gartentiere. Auch Wühlmaus, Maulwurf und Ratte werden bei ausreichender Sichtbarkeit getrennt behandelt.

Welche App erkennt Schädlinge?
Es gibt verschiedene Foto-Apps für Pflanzen und Schädlinge. Für den GartenDiagnose-Schädlings-Check brauchst du jedoch keine App: Foto aufnehmen oder hochladen, Analyse starten und bei Bedarf direkt mit der manuellen Bestimmung weitermachen.

Muss ich den Schädling selbst sehen?
Nein. Wenn kein Tier sichtbar ist, kannst du den manuellen Weg über Schadenbild und Spuren nutzen. Allerdings wird bei reinen Schäden vorsichtiger eingegrenzt, weil mehrere Ursachen ähnlich aussehen können.

Was mache ich, wenn das Ergebnis unklar ist?
Fotografiere den Schädling möglichst noch einmal näher oder aus einem anderen Winkel. Ist kein Tier sichtbar, prüfe Blattunterseiten, Erde, Wurzeln, Schleim, Kotkrümel, Gespinste und den Zeitpunkt des Schadens. Diese Zusatzinformationen helfen beim Eingrenzen.

Muss ich nach der Bestimmung sofort etwas kaufen?
Nein. Viele Befälle lassen sich zunächst mit einfachen, gezielten Maßnahmen begrenzen. Eine Kaufhilfe ist erst dann sinnvoll, wenn der Schädling ausreichend sicher eingeordnet ist und das entsprechende Produkt wirklich zum Fall passt.