Wenn du einen Mähroboter ohne Begrenzungskabel kaufen willst, entscheidet nicht allein die Rasenfläche. Mindestens genauso wichtig ist, wie der Roboter navigiert und mit deinem Gelände zurechtkommt. Der Segway Navimow i210 LiDAR Pro ist aktuell die stärkste Gesamtwahl in diesem Vergleich: Er ist für bis zu 1.000 m² ausgelegt, kombiniert LiDAR, Kamera und Network-RTK und besitzt zusätzlich Allradantrieb. Für normale Hausgärten bis 800 m² reicht der günstigere Navimow i208 LiDAR häufig aus. Bei kleineren Hanggrundstücken ist der Navimow i205 AWD interessant. Der eufy E18 deckt mit reiner Kameranavigation bis 1.200 m² ab, während der MOVA ViAX 250 für kleine Flächen bis 250 m² gedacht ist.
Wenn du möglichst wenig falsch machen willst, ist der Navimow i210 LiDAR Pro die vielseitigste Wahl bis 1.000 m². Für einen überwiegend ebenen Garten bis 800 m² reicht meist der i208 LiDAR. Bei kleiner Fläche mit Gefälle zählt der AWD-Antrieb des i205, während für sehr kleine Gärten häufig bereits der ViAX 250 genügt.

Inhalt
- Welches Modell passt zu deinem Garten?
- Die fünf empfehlenswerten Modelle im Vergleich
- Warum es nicht den einen Testsieger für jeden Garten gibt
- LiDAR, RTK oder Kamera: Was passt zu deinem Garten?
- Kauf nach Fläche: Welches Modell passt zu welcher Rasengröße?
- Unter Bäumen hat LiDAR einen klaren Vorteil
- Für Hanglage ist der i210 LiDAR Pro besonders interessant
- Engstellen vorher ausmessen
- Beim Kantenschnitt bleibt oft etwas Nacharbeit
- Diese fünf Fehlkäufe solltest du vermeiden
Welches Modell passt zu deinem Garten?
Die Auswahl lässt sich auf fünf typische Gartensituationen reduzieren:
| Modell | Rasenfläche | Navigation | Besonders passend für |
|---|---|---|---|
| Navimow i210 LiDAR Pro | bis 1.000 m² | LiDAR + Vision + Network-RTK, AWD | komplexe Gärten, Hanglage, Bäume und schwierige Bereiche |
| Navimow i208 LiDAR | bis 800 m² | LiDAR + Kamera | typische Hausgärten, Bäume und einfache Einrichtung |
| Navimow i205 AWD | bis 500 m² | Network-RTK + Kamera, AWD | kleinere Hanggrundstücke und schwieriger Untergrund |
| eufy E18 | bis 1.200 m² | Kamera | größere Flächen mit gut erkennbaren Rasengrenzen |
| MOVA ViAX 250 | bis 250 m² | Dual-Vision | kleine Gärten und günstiger Einstieg |
Ein 300-m²-Garten braucht keinen Roboter für 1.000 oder 1.200 m². Umgekehrt würde ich bei 950 m² realer Rasenfläche nicht automatisch das kleinste theoretisch ausreichende Modell nehmen, wenn zusätzlich Hanglagen, mehrere Zonen und lange Verbindungswege vorhanden sind.
Etwas Reserve ist sinnvoll. Die doppelte Flächenleistung zu kaufen, bringt dagegen nicht automatisch einen besseren Rasen.
Die fünf empfehlenswerten Modelle im Vergleich
Segway Navimow i210 LiDAR Pro: die stärkste Gesamtwahl bis 1.000 m²
Der Navimow i210 LiDAR Pro ist die vielseitigste Empfehlung in dieser Auswahl, weil er mehrere Techniken kombiniert, die bei anderen Modellen jeweils einzeln im Vordergrund stehen.
Segway verbindet:
- LiDAR
- Kameranavigation
- Network-RTK
- Allradantrieb
- Xero-Turn-Allradlenkung
Das Modell ist für Rasenflächen bis 1.000 m² ausgelegt.
Besonders interessant ist diese Kombination für Gärten, die nicht aus einer ebenen rechteckigen Rasenfläche bestehen.
Dazu gehören Grundstücke mit:
- größeren Bäumen
- mehreren Rasenbereichen
- engen Passagen
- Hauswänden unmittelbar am Rasen
- Schattenbereichen
- Steigungen
- unebenem Untergrund
LiDAR erfasst die Umgebung direkt. Network-RTK ergänzt diese Positionsbestimmung mit satellitengestützten Korrekturdaten, ohne dass du eine eigene RTK-Referenzantenne im Garten aufstellen musst.
Die Kameras liefern weitere Informationen über Umgebung und Hindernisse.
Allradantrieb ist der zweite große Vorteil
Der i210 LiDAR Pro besitzt zusätzlich Xero-Turn AWD.
Das unterscheidet ihn deutlich vom normalen i208 LiDAR.
Segway gibt eine maximale Steigung von 55 Prozent beziehungsweise 29 Grad an. Die Allradlenkung soll außerdem enge Wendemanöver ermöglichen, ohne dass der Roboter ein Rad auf der Stelle über den Rasen schiebt.
Das macht den i210 Pro besonders interessant, wenn deine Fläche nicht nur kompliziert zu navigieren ist, sondern gleichzeitig anspruchsvollen Untergrund besitzt.
Schnittsystem und Flächenleistung
Die Schnittbreite beträgt 22 cm, die Schnitthöhe lässt sich von 20 bis 70 mm einstellen.
Für eine volle Akkuladung nennt Segway beim i210 LiDAR Pro eine typische Mähzeit von ungefähr 75 Minuten. Die tatsächliche Leistung hängt natürlich von Gelände, Graswachstum, Hindernissen und Fahrwegen ab.
Geeignet für: Gärten bis rund 1.000 m², wenn du eine besonders vielseitige Kombination aus Navigation, Hinderniserkennung und Traktion möchtest.
Navimow i210 LiDAR Pro – starke Gesamtwahl bis 1.000 m²
Segway Navimow i208 LiDAR: für viele Hausgärten die vernünftigere Wahl
Nicht jeder braucht die zusätzlichen Fähigkeiten des i210 LiDAR Pro.
Der Navimow i208 LiDAR ist für bis zu 800 m² ausgelegt und kombiniert Solid-State-LiDAR mit Kameratechnik.
Dabei benötigt er:
- keinen Begrenzungsdraht
- keine lokale RTK-Antenne
Das macht ihn für viele normale Hausgärten besonders interessant.
Wenn dein Grundstück beispielsweise 450, 600 oder 700 m² Rasen besitzt und keine schwierigen Steigungen bewältigt werden müssen, würde ich den Aufpreis zum i210 Pro nicht automatisch zahlen.
Besonders sinnvoll bei Bäumen und Gebäuden
LiDAR ist interessant, wenn die Sicht zum Himmel nicht überall optimal ist.
Typische Situationen sind:
- größere Obstbäume
- hohe Hecken
- Haus und Garage direkt neben dem Rasen
- Gartenhaus
- verwinkelte Flächen
Der Roboter kann sich anhand der räumlich erfassten Umgebung orientieren und ist dadurch weniger von einer klassischen satellitengestützten Positionsbestimmung abhängig.
Wann der i210 Pro besser passt
Zum größeren Bruder würde ich wechseln, wenn zusätzlich:
- deutliche Steigungen vorhanden sind
- schwieriger Untergrund bewältigt werden muss
- Allradantrieb einen echten Vorteil bietet
- du die kombinierte Navigation aus LiDAR, Vision und Network-RTK möchtest
Geeignet für: typische Hausgärten bis etwa 800 m², besonders wenn Bäume und Gebäude vorhanden sind, aber kein spezieller Allradbedarf besteht.
Navimow i208 LiDAR – starke Wahl bis 800 m²
Segway Navimow i205 AWD: für kleinere Gärten mit Hanglage
Der Navimow i205 AWD ist für bis zu 500 m² vorgesehen.
Sein entscheidender Vorteil ist der Allradantrieb.
Das macht ihn interessant für kleinere Grundstücke mit:
- Gefälle
- unebenem Boden
- schwierigeren Übergängen
- feuchteren Steigungen
- Bereichen, in denen Traktion wichtiger ist als maximale Flächenleistung
Der i205 AWD verwendet Network-RTK und Kameratechnik.
Eine eigene RTK-Referenzantenne musst du dadurch nicht installieren.
Vorher Network-RTK-Abdeckung prüfen
Network-RTK benötigt eine entsprechende Versorgung am Standort.
Vor dem Kauf solltest du deshalb prüfen, ob der Dienst bei dir verfügbar ist.
➡️ Network-RTK-Abdeckung bei Navimow prüfen
Für einen Garten mit vielen großen Bäumen und schwieriger Satellitensicht würde ich nicht allein wegen des Allradantriebs zum i205 greifen.
Dann ist der i210 LiDAR Pro interessanter, weil er Allrad und LiDAR in einem Gerät kombiniert.
Geeignet für: kleinere Gärten bis etwa 500 m² mit Hanglage oder schwierigem Untergrund, wenn Network-RTK am Standort gut verfügbar ist.
Navimow i205 AWD – für kleinere Gärten mit Hanglage
eufy E18: ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne bis 1.200 m²
Der eufy E18 verfolgt einen anderen Ansatz.
Er benötigt weder Begrenzungskabel noch RTK-Referenzstation und setzt stattdessen auf seine kamerabasierte TrueVision-Navigation.
Der Hersteller sieht das Modell für Flächen bis 1.200 m² vor.
Die Schnittbreite beträgt 20,3 cm, die Schnitthöhe lässt sich zwischen 25 und 75 mm einstellen.
Seine Stärke sind klar erkennbare Flächen
Kameras müssen unterscheiden können, was Rasen ist und wo der Arbeitsbereich endet.
Gut geeignet sind beispielsweise Übergänge von:
- Rasen zu Pflaster
- Rasen zu Terrasse
- Rasen zu Kies
- Rasen zu klar begrenztem Beet
- Rasen zu deutlich erkennbarem Weg
Schwieriger wird es, wenn der gepflegte Rasen direkt in niedrige Wildwiese, Bodendecker oder andere optisch ähnliche Vegetation übergeht.
Sehr wenig Installationsaufwand
Der große Vorteil liegt in der unkomplizierten Einrichtung.
Du brauchst weder:
- Begrenzungsdraht
- RTK-Antenne
- Antennenmast
Wenn dein Garten optisch klare Grenzen besitzt, kann das ausgesprochen komfortabel sein.
Bei komplizierter Vegetation, stark wechselnden Lichtverhältnissen und schwierigen Übergängen würde ich den zusätzlichen Sensoren des i210 LiDAR Pro mehr vertrauen.
Geeignet für: gut strukturierte Rasenflächen bis etwa 1.200 m², wenn möglichst wenig zusätzliche Installation gewünscht ist.
eufy E18 – Kameranavigation bis 1.200 m²
MOVA ViAX 250: günstige Lösung für kleine Rasenflächen
Für einen kleinen Garten braucht es keinen Roboter für 1.000 m².
Der MOVA ViAX 250 richtet sich an Flächen bis etwa 250 m² und verzichtet ebenfalls auf einen Begrenzungsdraht.
Für Navigation und Kartierung verwendet MOVA ein kamerabasiertes Dual-Vision-System.
Interessant ist das Modell beispielsweise für:
- Vorgärten
- Reihenhausgärten
- kleine ebene Rasenflächen
- überschaubare Grundstücke
- Käufer mit begrenztem Budget
Seine Aufgabe ist nicht, einen schwierigen Hanggarten mit mehreren großen Zonen zu bewältigen.
Gerade deshalb ist er in diesem Vergleich sinnvoll.
Wer nur 150 oder 200 m² mähen möchte, profitiert wenig davon, ein deutlich größeres Premiumgerät zu kaufen.
Grenzen vorher realistisch einschätzen
Bei hohen Mauern und nicht überfahrbaren Rasenkanten solltest du weiterhin etwas Nacharbeit einplanen.
Auch starke Steigungen und sehr komplizierte Übergänge gehören nicht zu den Einsatzfällen, für die ich dieses Modell zuerst auswählen würde.
Geeignet für: kleine und überwiegend unkomplizierte Rasenflächen bis 250 m².
MOVA ViAX 250 – günstiger Einstieg für kleine Gärten
Warum es nicht den einen Testsieger für jeden Garten gibt
Bei einem Mähroboter ohne Begrenzungskabel hängt die Qualität stärker vom Grundstück ab als bei vielen anderen Gartengeräten.
Ein Modell kann in einem offenen Testgarten hervorragend funktionieren und auf einem Grundstück mit alten Bäumen deutlich anspruchsvollere Bedingungen vorfinden.
Deshalb würde ich einen Vergleich 2026 nicht auf eine einzige Gesamtnote reduzieren.
Entscheidend sind vor allem:
- tatsächliche Rasenfläche
- Steigungen
- Untergrund
- Baumkronen und Gebäude
- Engstellen
- Art der Rasengrenzen
- benötigte Traktion
Der i210 LiDAR Pro steht hier an erster Stelle, weil er mit LiDAR, Vision, Network-RTK und Allrad besonders viele schwierige Situationen abdeckt.
Das bedeutet nicht, dass er für einen ebenen 300-m²-Garten sinnvoller ist als ein günstigeres Modell.
LiDAR, RTK oder Kamera: Was passt zu deinem Garten?
„Ohne Begrenzungskabel“ sagt noch nicht, wie der Roboter weiß, wo er mähen soll.
Aktuelle Geräte verwenden unterschiedliche Verfahren.
LiDAR funktioniert unabhängig von freier Satellitensicht
LiDAR tastet die Umgebung mit Laserlicht ab.
Dadurch erkennt der Roboter räumliche Strukturen wie:
- Gebäude
- Bäume
- Wege
- Hindernisse
- andere markante Gartenbereiche
Das ist besonders interessant, wenn große Teile des Himmels durch Bäume oder Gebäude verdeckt sind.
Der i208 verwendet LiDAR zusammen mit Kamera.
Der i210 LiDAR Pro geht noch weiter und kombiniert LiDAR, Vision und Network-RTK.
Network-RTK ergänzt die Satellitenposition
RTK verbessert satellitengestützte Positionsdaten mithilfe von Korrektursignalen.
Bei Network-RTK kommen diese Korrekturdaten über ein Netzwerk. Eine eigene Referenzantenne im Garten kann dadurch entfallen.
Das erleichtert die Installation erheblich.
Die Verfügbarkeit des Dienstes solltest du trotzdem vor dem Kauf prüfen.
Kamera ermöglicht besonders einfache Systeme
Kamerabasierte Roboter erkennen Rasen, Wege und Hindernisse anhand visueller Informationen.
Das ermöglicht Geräte ohne:
- Begrenzungsdraht
- lokale RTK-Antenne
- LiDAR-Sensor
Besonders gut funktioniert dieses Prinzip, wenn die Grenzen des Rasens optisch eindeutig sind.
Je komplizierter die Übergänge werden, desto interessanter wird zusätzliche Sensorik.
Kauf nach Fläche: Welches Modell passt zu welcher Rasengröße?
Bis 250 m²
Für sehr kleine Flächen reicht der MOVA ViAX 250.
Ein Premiumgerät für viermal so viel Fläche wäre meistens unnötig.
Etwa 250 bis 500 m²
Bei einem ebenen Garten kannst du bereits den i208 LiDAR betrachten.
Bei Hanglage und schwierigem Untergrund ist der i205 AWD besonders interessant.
Etwa 500 bis 800 m²
Hier ist der i208 LiDAR für viele Grundstücke die vernünftigste Wahl.
Du bekommst LiDAR-Navigation, ohne die zusätzlichen Funktionen des Pro-Modells bezahlen zu müssen.
Etwa 800 bis 1.000 m²
Hier wird der i210 LiDAR Pro besonders interessant.
Seine Flächenleistung passt zu dieser Größenklasse, gleichzeitig bekommst du LiDAR, Network-RTK, Kamera und Allrad.
Bei komplexer Gartengestaltung würde ich ihn in dieser Klasse klar vorziehen.
Etwa 1.000 bis 1.200 m²
Der eufy E18 besitzt die höhere nominelle Flächenangabe.
Das macht ihn interessant, wenn dein Garten:
- relativ eben ist
- klare Grenzen besitzt
- für Kameranavigation gut geeignet ist
Bei einem komplizierten 1.000-m²-Garten mit Hang, Bäumen und engen Bereichen kann dagegen der i210 Pro trotz etwas kleinerer Hersteller-Flächenangabe die sinnvollere Entscheidung sein.
Unter Bäumen hat LiDAR einen klaren Vorteil
Bäume gehören zu den wichtigsten Punkten bei der Auswahl eines drahtlosen Mähroboters.
Große und dichte Baumkronen können satellitengestützte Systeme vor schwierigere Bedingungen stellen.
LiDAR besitzt dieses Problem bei seiner räumlichen Umgebungserfassung nicht.
Wenn dein Rasen beispielsweise:
- unter alten Obstbäumen verläuft
- unmittelbar zwischen Haus und hohen Bäumen liegt
- teilweise stark abgeschirmt ist
würde ich den i208 LiDAR oder i210 LiDAR Pro besonders genau ansehen.
Der i210 Pro besitzt zusätzlich Network-RTK und kann die verschiedenen Positionsinformationen miteinander kombinieren.
Für Hanglage ist der i210 LiDAR Pro besonders interessant
Der i210 Pro verändert die bisherige Auswahl gerade bei Hanggrundstücken deutlich.
Du musst hier nicht mehr zwingend zwischen LiDAR und Allrad wählen.
Er kombiniert beides.
Segway gibt für den i210 LiDAR Pro Steigungen bis 55 Prozent beziehungsweise 29 Grad an.
Der Xero-Turn-Allradantrieb verbessert dabei die Traktion und ermöglicht enge Wendemanöver.
Trotzdem solltest du maximale Herstellerangaben nie blind auf jede Böschung übertragen.
Problematischer als ein gleichmäßiger trockener Hang sind beispielsweise:
- nasses Gras
- seitliches Gefälle
- lose Erde
- Löcher
- abrupte Kanten
- ein steiler Bereich direkt neben einer Mauer oder Böschung
Bei einem kleinen Hanggarten bis 500 m² kann der i205 AWD weiterhin die günstigere Wahl sein.
Bei einem größeren oder gleichzeitig stark verwinkelten Hanggrundstück ist der i210 LiDAR Pro deutlich interessanter.
Engstellen vorher ausmessen
Ein Roboter kann auf der großen Hauptfläche perfekt funktionieren und trotzdem an einer schmalen Verbindung zwischen zwei Rasenbereichen scheitern.
Miss deshalb vor dem Kauf:
- engste Durchfahrt
- Kurven vor und hinter dem Durchgang
- Abstand zwischen Mauern
- hervorstehende Beetränder
- Übergänge zu Pflaster und Wegen
Dabei zählt nicht nur die Breite des Roboters.
Er muss die Passage auch erkennen und so anfahren können, dass ein Wendemanöver möglich bleibt.
Gerade bei mehreren Gartenbereichen ist die Fähigkeit zur sauberen Kartierung deshalb wichtiger als eine möglichst hohe Quadratmeterangabe.
Beim Kantenschnitt bleibt oft etwas Nacharbeit
Auch moderne Mähroboter können nicht direkt bis an jede Mauer schneiden.
Das Messer befindet sich aus Sicherheitsgründen innerhalb des Gehäuses.
Liegt Rasen unmittelbar an:
- einer Mauer
- einem hohen Bordstein
- einem Zaun
- einer hohen Beeteinfassung
kann deshalb ein schmaler Grasstreifen stehen bleiben.
Besser funktionieren bodengleiche und überfahrbare Rasenkanten.
Wenn du deinen Garten gerade neu gestaltest, kann eine solche Kante langfristig mehr Zeit sparen als die Suche nach einer besonders beworbenen Randmähfunktion.
Diese fünf Fehlkäufe solltest du vermeiden
Nur die größte Flächenangabe kaufen
Mehr Quadratmeter bedeuten nicht automatisch bessere Navigation oder mehr Geländetauglichkeit.
RTK auswählen, ohne die Empfangssituation zu prüfen
Ein offener Garten bietet andere Bedingungen als ein Grundstück unter dichten Baumkronen.
Hanglage nur anhand einer Prozentzahl beurteilen
Untergrund, Nässe und seitliches Gefälle entscheiden ebenfalls darüber, wie sicher ein Roboter arbeitet.
Kameranavigation bei kaum sichtbaren Grenzen kaufen
Wenn Rasen und angrenzende Vegetation optisch ineinander übergehen, kann zusätzliche Sensorik sinnvoller sein.
Glauben, ohne Begrenzungskabel bedeute ohne Einrichtung
Auch ein moderner drahtloser Roboter benötigt:
- eine geeignete Ladestation
- eine Karte
- definierte Arbeitsbereiche
- sinnvoll eingerichtete Sperrzonen
Der große Vorteil ist, dass du dafür keinen Draht rund um die komplette Rasenfläche eingraben musst.
Mähroboter mit oder ohne Begrenzungskabel?
Ein klassischer Mähroboter mit Draht ist nicht automatisch veraltet.
Er kann sinnvoll bleiben, wenn:
- die Rasenform einfach ist
- ein Begrenzungsdraht bereits vorhanden ist
- die Fläche dauerhaft unverändert bleibt
- ein möglichst niedriger Anschaffungspreis wichtig ist
Ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel wird besonders interessant, wenn:
- eine komplette Neuinstallation ansteht
- Beete verändert werden
- mehrere virtuelle Zonen benötigt werden
- Sperrbereiche flexibel geändert werden sollen
- keine Kabelbrüche gesucht werden sollen
- du eine systematische Navigation möchtest
Zur Einrichtung gehört auch der passende Platz für die Ladestation. Möchtest du sie überdachen, sollte die ➡️ Mähroboter-Garage nicht nur von den Maßen her passen. Gerade bei satelliten- oder funkgestützten Systemen müssen auch die Vorgaben zur Position der Ladestation und zur Navigation berücksichtigt werden.
Wenn du auch Modelle mit Begrenzungsdraht vergleichen möchtest:
➡️ Mähroboter vergleichen: Welches Modell passt zu deinem Rasen?
Wenn noch nicht feststeht, ob überhaupt ein Roboter die beste Rasenmäherart für dich ist:
➡️ Rasenmäher kaufen: Akku, Benzin, Elektro oder Mähroboter?
Häufige Fragen zu Mährobotern ohne Begrenzungskabel
Welcher Mähroboter ohne Begrenzungskabel ist 2026 der beste?
Der Navimow i210 LiDAR Pro ist in diesem Vergleich die vielseitigste Wahl für Rasenflächen bis 1.000 m². Er kombiniert LiDAR, Kamera, Network-RTK und Allradantrieb und eignet sich dadurch auch für komplexere Gärten und Hanglagen.
Welcher Mähroboter ohne Begrenzungskabel eignet sich für 500 m²?
Bei einem normalen, eher ebenen Garten ist der Navimow i208 LiDAR eine gute Wahl mit ausreichend Reserve. Bei stärkerer Hanglage ist der Navimow i205 AWD wegen seines Allradantriebs interessanter.
Welcher Mähroboter ohne Kabel passt für 1.000 m²?
Für rund 1.000 m² ist der Navimow i210 LiDAR Pro besonders passend. Bei einer sehr einfachen und gut sichtbaren Fläche kann auch der eufy E18 interessant sein, der für bis zu 1.200 m² vorgesehen ist.
Welcher Mähroboter funktioniert ohne Begrenzungskabel und ohne eigene RTK-Antenne?
Navimow i210 LiDAR Pro und i208 LiDAR benötigen keine lokale RTK-Referenzantenne. Auch eufy E18 und MOVA ViAX 250 kommen ohne eine solche Antenne aus, verwenden aber andere Navigationsverfahren.
Ist LiDAR besser als RTK?
Nicht grundsätzlich. LiDAR ist besonders interessant bei Gebäuden und Baumkronen, während RTK auf offenen Flächen sehr präzise arbeiten kann. Der i210 LiDAR Pro kombiniert LiDAR und Network-RTK und muss sich deshalb nicht ausschließlich auf eines der beiden Verfahren verlassen.
Welcher Mähroboter ohne Begrenzungskabel ist für Hanglage geeignet?
Für kleinere Hanggrundstücke ist der Navimow i205 AWD interessant. Bis 1.000 m² bietet der i210 LiDAR Pro zusätzlich LiDAR und Xero-Turn-Allradantrieb; Segway gibt für ihn Steigungen bis 55 Prozent beziehungsweise 29 Grad an.
Funktionieren Mähroboter ohne Begrenzungskabel unter Bäumen?
Ja, allerdings hängt die Zuverlässigkeit stark von der Navigation ab. LiDAR-Systeme sind bei dichter Baumabdeckung interessant, weil sie die Umgebung direkt erfassen und nicht ausschließlich auf Satellitenpositionierung angewiesen sind.
Ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel schwieriger einzurichten?
Meist entfällt mit dem Begrenzungsdraht der aufwendigste Teil der klassischen Installation. Trotzdem müssen Ladestation, Karte, Arbeitsbereiche und Sperrzonen sinnvoll eingerichtet werden.




