Ein Luftkissenmäher fährt nicht auf Rädern. Während des Betriebs entsteht unter dem Mähdeck ein Luftpolster, auf dem das Gerät über dem Rasen gleitet. Dadurch lässt sich ein Hovermäher nicht nur vor- und zurückbewegen, sondern besonders leicht seitlich führen. Das ist vor allem auf kleinen, verwinkelten Rasenflächen, an Böschungen und zwischen Hindernissen interessant.
Für einen großen, ebenen Hausrasen ist diese Bauart dagegen meist nicht die beste Wahl. Viele Luftkissenmäher sind auf kurze Schnitthöhen ausgelegt, kabelgebundene Modelle benötigen eine gut erreichbare Steckdose und einige Geräte besitzen keinen Fangkorb.
Für kleine bis mittelgroße Flächen mit gewünschter Grasaufnahme ist der Flymo EasiGlide Plus 330V besonders ausgewogen. Sehr kleine und enge Flächen passen besser zum Flymo Hover Vac 270. Soll ein breiterer Hovermäher das Schnittgut auffangen, ist der LawnMaster MEH1836-01 interessant; darf feines Schnittgut liegen bleiben, bietet der Flymo SimpliGlide 360 eine größere Arbeitsbreite.

Inhalt
- Welcher Luftkissenmäher passt zu deinem Garten?
- Luftkissenmäher im Vergleich: fünf Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche
- Akku-Luftkissenmäher: sinnvoll, wenn das Stromkabel wirklich stört
- Wann ein Luftkissenmäher besser als ein normaler Rasenmäher ist
- Die Nachteile eines Luftkissenmähers solltest du vor dem Kauf kennen
- Luftkissenmäher richtig auswählen
- Luftkissenmäher am Hang und auf unebenem Rasen verwenden
- Typische Fehlkäufe bei Luftkissenmähern
- Für wen sich ein Luftkissenmäher wirklich lohnt
Welcher Luftkissenmäher passt zu deinem Garten?
Die Geräte unterscheiden sich stärker, als die ähnliche Bauform vermuten lässt. Manche sammeln das Schnittgut ein, andere lassen es auf dem Rasen zurück. Schnittbreiten von 27 und 36 Zentimetern wirken auf dem Papier nicht weit auseinander, machen sich zwischen Beeten, Bäumen und anderen Hindernissen aber deutlich bemerkbar.
| Modell | Schnittbreite | Fangkorb | Besonders interessant für |
|---|---|---|---|
| Flymo EasiGlide Plus 330V | 33 cm | 20 l | kleine bis mittelgroße Flächen mit Grasaufnahme |
| Flymo Hover Vac 270 | 27 cm | 15 l | sehr kleine, enge und verwinkelte Rasenflächen |
| Flymo SimpliGlide 360 | 36 cm | nein | offene Flächen bei regelmäßigem Mähen |
| LawnMaster MEH1836-01 | 36 cm | 26 l | breiter Schnitt mit Grasaufnahme |
| BLACK+DECKER BEMWH551 | 30 cm | nein | kleine Flächen und einfacher Einstieg |
Die Quadratmeterzahl allein entscheidet nicht. Ein kleiner Hang mit Bäumen und geschwungenen Rasenkanten stellt andere Anforderungen als eine gleich große rechteckige Fläche. Vor allem Schnitthöhe, Fangkorb, Schnittbreite, Stromversorgung und Bewegungsfreiheit sollten vor dem Kauf feststehen.
Luftkissenmäher im Vergleich: fünf Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche
Flymo EasiGlide Plus 330V: ausgewogene Wahl mit Fangkorb
Der Flymo EasiGlide Plus 330V verbindet die typische Wendigkeit eines Luftkissenmähers mit einer Funktion, die bei vielen Hovermähern fehlt: Das Schnittgut wird aufgefangen.
Mit 33 Zentimetern Schnittbreite und einem 20-Liter-Fangbehälter liegt er zwischen den besonders kompakten Modellen und den breiteren 36-Zentimeter-Geräten. Vier Schnitthöhen zwischen 10 und 30 Millimetern stehen zur Verfügung.
Das passt besonders gut zu:
- kleinen bis mittelgroßen Hausgärten,
- verwinkelten Rasenflächen,
- leicht unebenem Gelände,
- regelmäßig kurz gehaltenem Rasen,
- Nutzern, die Schnittgut nicht auf der Fläche liegen lassen möchten.
Der Fangkorb ist ein wesentlicher Vorteil. Luftkissenmäher ohne Grasaufnahme funktionieren nur dann angenehm, wenn häufig gemäht und jeweils wenig Halmlänge entfernt wird. Nach längeren Mähpausen können sonst deutlich sichtbare Schnittreste liegen bleiben.
Die wichtigste Einschränkung des EasiGlide Plus 330V ist seine maximale Schnitthöhe von 30 Millimetern. Soll dein Rasen dauerhaft deutlich höher bleiben, passt ein klassischer Rasenmäher besser.
Flymo EasiGlide Plus 330V Luftkissenmäher
Flymo Hover Vac 270: für sehr kleine und verwinkelte Flächen
Der Flymo Hover Vac 270 ist mit 27 Zentimetern Schnittbreite deutlich kompakter. Er besitzt einen 15-Liter-Fangkorb und arbeitet mit vier Schnitthöhen von ungefähr 11 bis 31 Millimetern.
Auf einer offenen Fläche bedeutet die geringe Schnittbreite mehr Arbeitswege. Zwischen Bäumen, Beeten, Gartenmöbeln und engen Rasenkanten kann genau diese Kompaktheit aber zum Vorteil werden.
Interessant ist der Hover Vac 270 deshalb insbesondere für kleine Vorgärten und Rasenstücke, bei denen ein breiter Mäher ständig zurückgesetzt oder um Hindernisse herumgelenkt werden müsste.
Für größere offene Flächen würde ich dagegen eher zu 33 oder 36 Zentimetern Schnittbreite greifen.
Flymo Hover Vac 270 Luftkissenmäher
Flymo SimpliGlide 360: breiter Hovermäher ohne Fangkorb
Der Flymo SimpliGlide 360 bietet 36 Zentimeter Schnittbreite und ist damit deutlich stärker auf offene Flächen ausgerichtet als der Hover Vac 270.
Vier Schnitthöhen zwischen 10 und 30 Millimetern stehen zur Verfügung. Einen Fangkorb besitzt das Modell nicht. Das geschnittene Gras bleibt auf der Fläche.
Das kann gut funktionieren, wenn du:
- regelmäßig mähst,
- jeweils nur wenig Halmlänge entfernst,
- feines Schnittgut auf dem Rasen akzeptierst,
- eine größere Schnittbreite möchtest,
- überwiegend offene Rasenbereiche besitzt.
Weniger passend ist diese Kombination bei seltenem Mähen. Werden längere Halme abgeschnitten, bleiben größere Mengen Schnittgut sichtbar auf dem Rasen liegen.
Wenn du Schnittgut bewusst auf der Fläche lassen möchtest, findest du unter ➡️ Rasen mulchen oder auffangen die wichtigsten Unterschiede.
Flymo SimpliGlide 360 Luftkissenmäher
LawnMaster MEH1836-01: 36 Zentimeter mit Fangbehälter
Der LawnMaster MEH1836-01 ist besonders interessant, wenn dir die Schnittbreite des SimpliGlide gefällt, du das Schnittgut aber nicht auf dem Rasen liegen lassen möchtest.
Er kombiniert 36 Zentimeter Schnittbreite mit einem 26-Liter-Fangbehälter. Damit besitzt er unter den hier verglichenen Modellen eine der interessantesten Kombinationen für etwas größere Flächen: vergleichsweise breiter Schnitt und trotzdem Grasaufnahme.
Der Nachteil zeigt sich dort, wo kleine Luftkissenmäher ihre eigentliche Stärke ausspielen. Auf einer engen Böschung, zwischen vielen Pflanzeninseln oder in einem stark verwinkelten Garten lässt sich ein 27- oder 30-Zentimeter-Modell leichter bewegen.
Der LawnMaster passt deshalb besonders gut, wenn du einen Hovermäher möchtest, deine Rasenfläche aber nicht extrem eng aufgebaut ist.
LawnMaster MEH1836-01 Luftkissenmäher mit Fangbox
BLACK+DECKER BEMWH551: einfacher 30-Zentimeter-Hovermäher
Der BLACK+DECKER BEMWH551 ist eine einfachere Alternative für kleine Rasenflächen. Er arbeitet kabelgebunden und besitzt 30 Zentimeter Schnittbreite.
Ein Fangkorb fehlt. Damit eignet er sich eher für Rasen, der häufig gemäht wird und bei dem kurze Schnittreste liegen bleiben dürfen.
Seine 30 Zentimeter Schnittbreite liegen zwischen dem sehr kompakten Hover Vac 270 und den größeren 33- beziehungsweise 36-Zentimeter-Modellen. Das kann für einen kleinen Garten mit einigen Hindernissen ein sinnvoller Kompromiss sein.
Wer dagegen regelmäßig größere Mengen Schnittgut entfernen möchte, ist mit EasiGlide, Hover Vac oder LawnMaster besser bedient.
BLACK+DECKER BEMWH551 Luftkissenmäher
Akku-Luftkissenmäher: sinnvoll, wenn das Stromkabel wirklich stört
Die meisten Luftkissenmäher für Privatgärten werden über ein Stromkabel versorgt. Ausgerechnet dort, wo das Luftkissenprinzip seine größte Beweglichkeit bietet, kann dieses Kabel störend werden: zwischen Bäumen, an geschwungenen Kanten oder auf einer Böschung.
Akku-Luftkissenmäher umgehen dieses Problem. Die Auswahl ist jedoch deutlich kleiner als bei normalen Akku-Rasenmähern.
Ein Akku-Hovermäher lohnt sich deshalb vor allem, wenn zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind: Dein Garten profitiert wirklich vom Luftkissenprinzip und ein Stromkabel würde die Arbeit deutlich behindern.
Auf einer normalen ebenen Rasenfläche ist ein klassischer Akku-Rasenmäher meist vielseitiger. Er bietet häufig einen größeren Schnitthöhenbereich, eine breitere Modellauswahl und mehr Möglichkeiten bei Fangkorb und Ausstattung.
Wann ein Luftkissenmäher besser als ein normaler Rasenmäher ist
Verwinkelte Flächen sind seine größte Stärke
Um einen Baum herum, zwischen zwei Beeten oder entlang einer geschwungenen Rasenkante muss ein normaler Radmäher häufig gelenkt, zurückgesetzt und neu ausgerichtet werden.
Ein Hovermäher kann auf seinem Luftpolster leichter seitlich bewegt werden. Besonders kompakte Modelle lassen sich dadurch sehr frei über kleine Rasenstücke führen.
Ein Luftkissenmäher lohnt sich deshalb oft nicht wegen der Quadratmeterzahl, sondern wegen einer komplizierten Flächenform.
An Böschungen kann das fehlende Fahrwerk helfen
Ein normaler Rasenmäher steht auf vier Rädern. Seitliche Bewegungen über eine geneigte Fläche können dadurch mühsam werden.
Ein Luftkissenmäher besitzt diese Radführung nicht und lässt sich deshalb je nach Gelände freier bewegen. Das macht die Bauart grundsätzlich für Böschungen interessant.
Das bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass jeder Hovermäher für jeden Steilhang geeignet ist. Entscheidend sind immer die Herstellerfreigabe des konkreten Geräts und ein sicherer Stand des Bedieners.
Für sehr steile oder absturzgefährdete Flächen gibt es spezielle professionelle Mähtechnik. Ein leichter elektrischer Hovermäher für den Hausgarten darf damit nicht gleichgesetzt werden.
Leichte Unebenheiten sind weniger störend
Ohne vier kleine Laufräder muss der Mäher nicht jede leichte Bodenwelle über sein Fahrwerk nachvollziehen. Auf moderat unebenem Untergrund kann das angenehmer sein.
Tiefe Löcher, ausgeprägte Mulden, Wurzeln, Steine oder Maulwurfshügel bleiben trotzdem problematisch. Das Messer arbeitet dicht über dem Boden und kann durch harte Hindernisse beschädigt werden.
Ein Hovermäher ersetzt deshalb keine vernünftige Vorbereitung einer stark unebenen Rasenfläche.
Die Nachteile eines Luftkissenmähers solltest du vor dem Kauf kennen
Die Schnitthöhe ist häufig stark begrenzt
Das ist einer der wichtigsten Unterschiede zu normalen Rasenmähern.
Die hier verglichenen Flymo-Modelle arbeiten nur bis etwa 30 beziehungsweise 31 Millimeter. Für einen bewusst kurz gehaltenen Rasen kann das passen.
Möchtest du deinen Gebrauchsrasen regelmäßig deutlich höher halten, solltest du vor dem Kauf besonders auf die maximale Schnitthöhe achten. Ein klassischer Rasenmäher bietet häufig mehr Spielraum.
Welche Höhe zu deinem Rasen und zur Jahreszeit passt, findest du unter ➡️ richtige Schnitthöhe für Rasen.
Das Stromkabel kann die Wendigkeit wieder einschränken
Ein Luftkissenmäher lässt sich frei seitlich führen – ein Anschlusskabel kann genau diese Bewegungsfreiheit wieder reduzieren.
Besonders störend wird es bei:
- vielen Bäumen,
- Gartenmöbeln,
- schmalen Durchgängen,
- mehreren getrennten Rasenflächen,
- Böschungen,
- langen Wegen zur Steckdose.
Plane die Mährichtung deshalb so, dass sich die Leitung möglichst auf der bereits bearbeiteten Fläche befindet und nicht ständig vor dem Mäher liegt.
Viele Modelle besitzen keinen Fangkorb
SimpliGlide und BLACK+DECKER lassen das Schnittgut auf dem Rasen zurück.
Bei häufigem Mähen und sehr kurzen Schnittresten kann das funktionieren. Schneidest du dagegen mehrere Zentimeter auf einmal ab, bleiben größere Mengen Gras liegen.
EasiGlide Plus 330V, Hover Vac 270 und LawnMaster sind flexibler, wenn du das Schnittgut lieber direkt entfernen möchtest.
Große ebene Flächen sind nicht die Paradedisziplin
Eine Schnittbreite von 36 Zentimetern ist für einen kleinen Garten ordentlich. Auf mehreren hundert Quadratmetern offener Rasenfläche bringt die besondere seitliche Beweglichkeit aber kaum einen Vorteil.
Dort ist ein klassischer breiter Rasenmäher meist effizienter. Bei größeren Flächen kann außerdem ein ➡️ passender Rasenmäher nach Fläche und Gelände sinnvoller sein als ein Hovermäher.
Luftkissenmäher richtig auswählen
Fangkorb zuerst festlegen
Diese Entscheidung grenzt die Auswahl stark ein.
Willst du das Schnittgut regelmäßig entfernen, kommen aus diesem Vergleich vor allem Flymo EasiGlide Plus 330V, Hover Vac 270 und LawnMaster infrage.
Mähst du sehr häufig und dürfen kurze Schnittreste auf dem Rasen bleiben, können SimpliGlide 360 oder BLACK+DECKER einfacher sein.
Ungünstig ist dagegen die Kombination aus seltenem Mähen und fehlendem Fangkorb.
Schnittbreite passend zur Gartenform wählen
Für sehr kleine Vorgärten, enge Passagen und komplizierte Böschungen sind ungefähr 27 bis 30 Zentimeter interessant.
33 Zentimeter sind ein guter Mittelweg. Ein 36-Zentimeter-Mäher spart auf offeneren Flächen Arbeitswege, wird zwischen vielen Hindernissen aber sperriger.
Wähle deshalb nicht automatisch das breiteste Modell.
Maximale Schnitthöhe vor dem Kauf prüfen
Viele Käufer achten auf Motorleistung und Arbeitsbreite, übersehen aber den für den Rasen entscheidenderen Wert.
Wenn du 40 oder 50 Millimeter Schnitthöhe möchtest, hilft dir ein leistungsstarker Hovermäher nichts, dessen Einstellung vorher endet.
Gerade die verbreiteten Flymo-Hovermäher sind auf einen vergleichsweise kurzen Rasen ausgelegt.
Motorleistung allein entscheidet wenig
Mehr Watt bedeuten nicht automatisch, dass das Gerät besser zu deinem Garten passt.
Wichtiger ist das Gesamtpaket aus:
- Schnittbreite,
- Schnitthöhenbereich,
- Fangsystem,
- Gewicht und Handhabung,
- Kabelführung,
- Mähdeck,
- tatsächlicher Gartenform.
Ein kompakter Mäher kann zwischen Hindernissen praktischer sein als ein nominell stärkeres und breiteres Gerät.
Schnitthöhenverstellung ansehen
Bei einem klassischen Rasenmäher wird die Höhe häufig über einen zentralen Hebel eingestellt.
Bei verschiedenen Hovermähern erfolgt die Änderung dagegen über Distanzscheiben am Messer. Wer die Schnitthöhe häufig verändern möchte, sollte deshalb bereits vor dem Kauf prüfen, wie das beim gewünschten Modell funktioniert.
Luftkissenmäher am Hang und auf unebenem Rasen verwenden
Am Hang ist die eigene Standsicherheit wichtiger als die Wendigkeit des Mähers. Arbeite nur innerhalb der Vorgaben des jeweiligen Herstellers und nicht auf einem Gelände, auf dem du selbst keinen sicheren Stand hast.
Nasser Rasen ist an Böschungen besonders ungünstig. Er erhöht die Rutschgefahr und kann gleichzeitig das Mähen erschweren.
Vor dem Mähen auf unebenem Gelände solltest du:
- Steine entfernen,
- Äste aufsammeln,
- tiefe Löcher auffüllen,
- lockere Maulwurfshügel verteilen,
- Bewässerungsteile markieren,
- Kabel und Gartenschläuche entfernen.
Hohes Gras solltest du außerdem nicht in einem einzigen Arbeitsgang extrem kurz schneiden. Kürze es schrittweise.
Die allgemeinen Regeln findest du unter ➡️ Schnitthöhe beim Rasenmähen.



Typische Fehlkäufe bei Luftkissenmähern
Einen Hovermäher nur wegen der ungewöhnlichen Technik kaufen
Ein Luftkissenmäher ist kein automatisch besserer Rasenmäher. Sein Vorteil entsteht vor allem durch die Beweglichkeit auf kleinen oder kompliziert geformten Flächen.
Auf einem einfachen rechteckigen Rasen kann ein normaler Mäher praktischer sein.
Maximale Schnitthöhe übersehen
Ein Hovermäher, der ungefähr bei 30 Millimetern endet, passt nicht zu jedem Rasen.
Soll das Gras dauerhaft höher bleiben, lässt sich diese Einschränkung später nicht durch eine andere Mähtechnik ausgleichen.
Modell ohne Fangkorb trotz langer Mähintervalle wählen
Je länger das Gras zwischen zwei Mähvorgängen wächst, desto mehr Schnittgut fällt beim nächsten Durchgang an.
Ohne Fangkorb bleibt dieses Material auf der Fläche liegen. Wer nur gelegentlich mäht, sollte die Grasaufnahme deshalb stärker gewichten.
Kabel bei einer Böschung unterschätzen
Gerade dort, wo die seitliche Beweglichkeit eines Hovermähers interessant ist, kann eine elektrische Leitung besonders störend werden.
Prüfe deshalb vor dem Kauf den gesamten Weg zwischen Steckdose und Mähfläche.
Zu breiten Mäher für einen verwinkelten Garten wählen
36 Zentimeter sparen auf einer offenen Fläche Wege. Zwischen vielen Hindernissen kann der gleiche Mäher deutlich unhandlicher sein als ein kompaktes 27- oder 30-Zentimeter-Modell.
Akku-Luftkissenmäher nur wegen „kabellos“ kaufen
Kabellos ist angenehm, reicht allein aber nicht als Kaufgrund.
Wenn dein Garten keinen besonderen Vorteil aus dem Luftkissenprinzip zieht, bietet ein klassischer Akku-Rasenmäher meist mehr Auswahl und einen größeren Einsatzbereich.
Für wen sich ein Luftkissenmäher wirklich lohnt
Ein Luftkissenmäher passt besonders gut, wenn mehrere dieser Punkte auf deinen Garten zutreffen:
- kleine bis mittelgroße Rasenfläche,
- Böschung oder Hanglage innerhalb der Herstellerfreigabe,
- viele Kurven und Hindernisse,
- enge Passagen,
- leicht unebene Fläche,
- eher kurzer Rasen erwünscht,
- wenig Stauraum,
- hohe Wendigkeit wichtiger als maximale Flächenleistung,
- regelmäßiges Mähen möglich.
Ein klassischer Rasenmäher ist dagegen meistens sinnvoller, wenn du eine große, überwiegend ebene Fläche besitzt, deinen Rasen höher halten möchtest oder nur in größeren Abständen mähst.
Die ➡️ Rasenmäher-Kaufhilfe vergleicht die unterschiedlichen Bauarten, wenn du noch zwischen Luftkissenmäher, Akku-, Elektro-, Benzinmäher und anderen Lösungen entscheidest.
Unter den hier verglichenen Hovermähern ist der Flymo EasiGlide Plus 330V besonders ausgewogen, wenn du eine mittlere Schnittbreite und einen Fangkorb möchtest. Der Hover Vac 270 spielt seine Stärke auf sehr kleinen und engen Flächen aus. Der LawnMaster MEH1836-01 bietet mit 36 Zentimetern eine interessante breitere Lösung mit Grasaufnahme. Soll das Schnittgut liegen bleiben, ist der Flymo SimpliGlide 360 die passendere Alternative.
Häufige Fragen zu Luftkissenmähern
Welcher Luftkissenmäher eignet sich für die meisten kleinen Hausgärten?
Der Flymo EasiGlide Plus 330V ist mit 33 Zentimetern Schnittbreite und 20-Liter-Fangkorb eine ausgewogene Lösung, wenn der Rasen regelmäßig kurz gehalten wird. Für sehr enge Flächen ist der kleinere Hover Vac 270 handlicher, während der LawnMaster mit 36 Zentimetern mehr Arbeitsbreite und ebenfalls einen Fangbehälter bietet.
Was ist ein Luftkissenmäher?
Ein Luftkissenmäher besitzt keine normalen Laufräder. Ein Luftstrom erzeugt unter dem Mähdeck ein Luftpolster, auf dem das Gerät während des Betriebs gleitet. Dadurch lässt es sich besonders leicht in verschiedene Richtungen bewegen.
Ist ein Luftkissenmäher für Hanglage geeignet?
Das Luftkissenprinzip kann an Böschungen Vorteile bieten, weil keine Räder seitlich über den Hang geführt werden müssen. Wie steil und unter welchen Bedingungen ein konkretes Gerät eingesetzt werden darf, richtet sich jedoch immer nach der Herstellerfreigabe. Ein sicherer Stand des Bedieners ist entscheidend.
Ist ein Luftkissenmäher gut für unebenen Rasen?
Leichte Bodenwellen können weniger störend sein als bei einem Gerät auf vier kleinen Rädern. Tiefe Löcher, Wurzeln, Steine und ausgeprägte Unebenheiten bleiben problematisch und sollten vor dem Mähen beseitigt werden.
Gibt es Akku-Luftkissenmäher?
Ja, Akku-Luftkissenmäher gibt es. Die Auswahl ist jedoch deutlich kleiner als bei kabelgebundenen Hovermähern und klassischen Akku-Rasenmähern. Interessant sind sie vor allem, wenn sowohl das Luftkissenprinzip als auch die kabellose Bewegungsfreiheit einen konkreten Vorteil im Garten bieten.
Warum haben Luftkissenmäher oft keinen Fangkorb?
Viele Modelle sind möglichst kompakt aufgebaut und lassen die kurzen Schnittreste direkt auf der Rasenfläche zurück. Das funktioniert am besten bei häufigem Mähen. Bei längerem Gras ist ein Modell mit Fangkorb praktischer.
Was ist besser: Luftkissenmäher oder normaler Rasenmäher?
Für kleine, verwinkelte, leicht unebene oder geneigte Flächen kann ein Luftkissenmäher Vorteile haben. Auf großen und ebenen Rasenflächen ist ein klassischer Rasenmäher meist vielseitiger und bietet häufig einen größeren Schnitthöhenbereich.
Wie hoch kann man mit einem Luftkissenmäher mähen?
Das hängt vom Modell ab. Mehrere verbreitete Flymo-Hovermäher erreichen maximal ungefähr 30 bis 31 Millimeter. Andere Luftkissenmäher können davon abweichen. Wer seinen Rasen deutlich höher halten möchte, sollte die maximale Schnitthöhe deshalb unbedingt vor dem Kauf prüfen.
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