Laubsauger mit Häcksler kaufen: Welcher passt wirklich?

Ein Laubsauger mit Häcksler saugt das Laub nicht nur auf, sondern zerkleinert es vor dem Fangsack. Das lohnt sich vor allem bei größeren Mengen trockenem Herbstlaub: Der Sack muss seltener geleert werden und das zerkleinerte Material lässt sich anschließend leichter transportieren oder kompostieren. Wichtig ist allerdings, Häckselverhältnisse wie 10:1, 12:1 oder 16:1 nicht mit der tatsächlichen Saugleistung zu verwechseln.

Für die meisten Hausgärten ist der Bosch UniversalGardenTidy 2300 besonders ausgewogen: Metalllüfter, 45-Liter-Fangsack und eine angegebene Volumenreduzierung von 12:1 passen gut zusammen. Wer besonders viel Fangvolumen und eine starke Zerkleinerung sucht, findet mit dem BLACK+DECKER BEBLV300 eine interessante Kabel-Alternative mit 72-Liter-Fangrucksack und 16:1-Häckselverhältnis. Kabellos ist der Einhell VENTURRO 18/210 mit nur einem 18-V-Akku besonders interessant. Für größere Grundstücke und lange Einsätze gehört der STIHL SH 56 als Benzin-Saughäcksler in eine deutlich robustere, aber auch teurere Klasse.

Kurzantwort: Der Bosch UniversalGardenTidy 2300 ist die ausgewogenste Wahl, wenn ein Kabel nicht stört. Der BLACK+DECKER BEBLV300 eignet sich besonders für große Laubmengen und lange Leerungsintervalle, während der Einhell VENTURRO 18/210 eine leichte kabellose Lösung für normale Hausgärten ist. Der STIHL SH 56 lohnt sich vor allem bei größeren Grundstücken, auf denen lange unabhängig von Steckdose und Akku gearbeitet werden soll.

Laubsauger mit Häcksler beim Aufsaugen von Herbstlaub mit Hinweisen zu Saugleistung, Häckselverhältnis, Fangsack und zerkleinertem Laub.
Laubsauger mit Häcksler kaufen: Welcher passt wirklich?
Inhalt
  1. Welcher Laubsauger mit Häcksler passt zu dir?
  2. Die empfehlenswerten Laubsauger mit Häcksler im Vergleich
  3. Was bedeutet ein Häckselverhältnis von 10:1, 12:1 oder 16:1?
  4. Metall-Häckselrad oder Kunststoff: Was ist besser?
  5. Wie groß sollte der Fangsack sein?
  6. Akku, Kabel oder Benzin bei einem Laubsauger mit Häcksler?
  7. Wie sinnvoll ist die Häckselfunktion fürs Kompostieren?
  8. Wann ein Laubsauger mit Häcksler wenig bringt
  9. Bei sehr großen Flächen reicht ein Handgerät irgendwann nicht mehr
  10. Diese Fehlkäufe solltest du bei Laubsaugern mit Häcksler vermeiden
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Welcher Laubsauger mit Häcksler passt zu dir?

Beim Kauf solltest du nicht einfach das Gerät mit dem größten angegebenen Häckselverhältnis wählen. Entscheidend ist das Gesamtpaket aus Antrieb, Saugleistung, Häckselwerk, Fangsack und Gewicht.

ProduktBesonders geeignet fürHäckselverhältnisFangsackEntscheidender VorteilGrenze
Bosch UniversalGardenTidy 2300normale Hausgärten12:145 lMetalllüfter und ausgewogenes GesamtpaketStromkabel
BLACK+DECKER BEBLV300viel trockenes Laub16:172 lsehr großer Fangrucksacklaut und aufwendigerer Funktionswechsel
Einhell VENTURRO 18/210kleine bis mittlere Gärten10:145 lnur ein 18-V-Akku nötig, geringes Gerätegewichtbegrenzte Akkulaufzeit
STIHL SH 56größere Grundstücke und regelmäßige NutzungHäckselstern aus Stahl45 lrobuste Benzin-Lösung und hohe Unabhängigkeitteuer, laut und wartungsintensiver

Wenn du noch gar nicht sicher bist, ob du wirklich einen Saughäcksler brauchst oder ein einfacher Laubsauger besser passt, hilft zuerst ➡️ der große Laubsauger-Vergleich für unterschiedliche Gartengrößen.


Die empfehlenswerten Laubsauger mit Häcksler im Vergleich

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Bosch UniversalGardenTidy 2300 – die ausgewogenste Kabel-Lösung

Der Bosch UniversalGardenTidy 2300 ist für einen normalen Hausgarten besonders interessant, wenn eine Steckdose erreichbar ist und das Verlängerungskabel nicht stört.

Das 3-in-1-Gerät kann blasen, saugen und häckseln. Bosch nennt einen Volumenstrom von 576 m³/h, eine variable Luftgeschwindigkeit von 165 bis 285 km/h und einen 45-Liter-Fangsack. Das eingesaugte Laub wird laut Hersteller im Verhältnis von bis zu 12:1 reduziert. Ein Metalllüfter übernimmt dabei sowohl die Luftbewegung als auch die Zerkleinerung. Im Saugbetrieb wiegt das Gerät 4,7 kg.

Gerade der Metalllüfter ist bei einem Saughäcksler ein sinnvolles Merkmal. Er macht das Gerät nicht unempfindlich gegen Steine oder dickere Äste, bietet aber eine robustere Konstruktion als sehr einfache Kunststofflösungen.

Der Bosch passt besonders gut, wenn du:

  • hauptsächlich Wege, Terrasse und normale Gartenflächen reinigen möchtest,
  • trockene bis leicht feuchte Blätter aufsaugst,
  • einen 45-Liter-Fangsack möchtest,
  • Wert auf variable Leistung legst,
  • einen Netzanschluss in Reichweite hast.

Die Nutzererfahrungen fallen insgesamt gut aus. Wiederkehrend positiv genannt werden Saug- und Blasleistung sowie die Regelbarkeit. Kritik gibt es unter anderem an der Reinigung des Fangsacks und daran, dass schwereres Material die Grenzen des Saugers zeigt.

Wer regelmäßig sehr große Laubmengen über weite Grundstücksbereiche bewegen muss, wird sich mit einem Kabelgerät dagegen schnell eingeschränkt fühlen.

Bosch UniversalGardenTidy 2300

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BLACK+DECKER BEBLV300 – für besonders viel Laub und große Fangkapazität

Der BLACK+DECKER BEBLV300 fällt vor allem durch zwei Werte auf: 72 Liter Fangvolumen und ein angegebenes Häckselverhältnis von 16:1.

Der 3.000-Watt-Elektro-Laubsauger arbeitet mit bis zu 15 m³/min Luftvolumen und kann im Blasbetrieb bis zu 404 km/h erreichen. Das Laub wird über einen flexiblen Saugschlauch in einen großen Fangrucksack transportiert. Laut Hersteller reduziert das integrierte Häckselwerk das Volumen im Verhältnis 16:1.

Der Fangrucksack unterscheidet ihn deutlich von klassischen Geräten mit einem seitlich getragenen 35- oder 45-Liter-Beutel. Bei viel Laub musst du seltener unterbrechen und die Last verteilt sich beim Füllen stärker über den Rücken.

Genau deshalb ist der BEBLV300 interessant, wenn unter mehreren Bäumen größere Mengen trockenes Laub zusammenkommen.

Seine Vorteile:

  • 72-Liter-Fangrucksack,
  • starkes angegebenes Häckselverhältnis von 16:1,
  • flexibler Saugschlauch,
  • verstellbare Leistung,
  • 3-in-1-Funktion.

Der Nachteil liegt beim Bedienkomfort. Nutzermeinungen und redaktionelle Auswertungen beschreiben den Wechsel zwischen Saug- und Blasaufbau teilweise als umständlicher. Außerdem gehört das Gerät nicht zu den besonders leisen Modellen.

Wenn du ständig zwischen Saugen und Blasen wechseln möchtest, ist der Bosch komfortabler. Wenn du dagegen einen großen Laubhaufen am Stück aufsaugen möchtest, spielt der 72-Liter-Rucksack seine Stärke aus.

BLACK+DECKER BEBLV300 3-in-1 Elektro-Laubsauger

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Einhell VENTURRO 18/210 – die leichte Akku-Lösung mit Häcksler

Der Einhell VENTURRO 18/210 ist eine gute Wahl, wenn du die Häckselfunktion möchtest, aber kein Stromkabel durch den Garten ziehen willst.

Einhell setzt auf einen einzelnen 18-V-Power-X-Change-Akku und einen bürstenlosen Motor. Der VENTURRO erreicht laut Hersteller bis zu 500 m³/h Saugvolumen und 210 km/h Luftgeschwindigkeit. Der Fangsack fasst 45 Liter, während die integrierte Häckselfunktion das Laub im Verhältnis 10:1 zerkleinern soll. Das Gerät wiegt ohne Akku 3 kg.

Das Ein-Akku-Konzept ist ein echter Vorteil gegenüber schwereren Geräten, die zwei 18-V-Akkus gleichzeitig benötigen.

Besonders sinnvoll ist der VENTURRO, wenn du:

  • bereits Power-X-Change-Akkus besitzt,
  • zwischen Bäumen und Beeten frei arbeiten möchtest,
  • keine Kabel möchtest,
  • einen großen 45-Liter-Fangsack bevorzugst,
  • eher kleine bis mittlere Laubmengen beseitigst.

Zwei Führungsräder entlasten zusätzlich beim Saugen.

Die Grenze liegt weniger beim Häcksler als bei der Energieversorgung. Je stärker du saugst und je länger das Gerät arbeitet, desto schneller wird der Akku leer. Für einen normalen Hausgarten ist das gut beherrschbar, bei sehr großen Laubmengen werden Wechselakkus wichtiger.

Wenn Akku für dich grundsätzlich die bevorzugte Antriebsart ist, findest du passende Geräte und die Unterschiede zwischen Ein- und Zwei-Akku-Systemen unter ➡️ Akku-Laubsauger vergleichen.

Einhell VENTURRO 18/210

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STIHL SH 56 – robuster Benzin-Saughäcksler mit Stahl-Häckselstern

Der STIHL SH 56 gehört in eine andere Klasse als typische kabelgebundene Geräte für den kleinen Hausgarten.

Der 27,2-cm³-Benzinmotor ermöglicht längere Arbeitseinsätze ohne Steckdose oder Ladepause. STIHL nennt einen Luftdurchsatz von 710 m³/h im Saugbetrieb, 45 Liter Fangsackvolumen und 5,2 kg Gerätegewicht ohne Kraftstoff.

Besonders interessant für diese Kaufentscheidung ist der Häckselstern aus Stahl. STIHL gibt an, dass damit neben Laub auch loses Gras und leichter Heckenschnitt zerkleinert werden können.

Der SH 56 passt, wenn:

  • regelmäßig viel Material anfällt,
  • größere Bereiche bearbeitet werden,
  • kein Stromanschluss verfügbar ist,
  • lange Einsätze geplant sind,
  • Ersatzteile und Fachhandel wichtig sind.

Der höhere Kaufpreis ist aber nur gerechtfertigt, wenn diese Vorteile wirklich gebraucht werden.

Für Terrasse, kurze Wege und einen kleinen Hausgarten sind Elektro oder Akku meist angenehmer. Benzin bedeutet zusätzlichen Kraftstoff, Motorwartung, Abgase und deutlich höhere Geräuschentwicklung.

Wenn du bewusst nach einem Verbrenner suchst, solltest du die Geräteklassen deshalb separat vergleichen: ➡️ Benzin-Laubsauger für größere Grundstücke.


Was bedeutet ein Häckselverhältnis von 10:1, 12:1 oder 16:1?

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Diese Zahlen werden bei Laubsaugern häufig missverstanden.

Ein angegebenes Verhältnis von 10:1 bedeutet vereinfacht, dass der Hersteller eine starke Volumenreduzierung durch das Häckselwerk beschreibt. Es bedeutet nicht, dass jeder reale Laubhaufen unter allen Bedingungen exakt auf ein Zehntel seines Ausgangsvolumens schrumpft.

Das Ergebnis hängt stark ab von:

  • Blattart,
  • Feuchtigkeit,
  • bereits vorhandener Verdichtung,
  • kleinen Zweigen,
  • Materialmenge,
  • Zustand des Häckselwerks.

Trockenes, sprödes Laub lässt sich deutlich besser zerkleinern als nasse, zähe Blätter.

Bosch nennt für den UniversalGardenTidy 2300 beispielsweise 12:1, Einhell für den VENTURRO 18/210 10:1 und BLACK+DECKER für den BEBLV300 16:1.

Diese Werte helfen beim Vergleich, sollten aber nicht allein über den Kauf entscheiden.


Metall-Häckselrad oder Kunststoff: Was ist besser?

Bei einem Saughäcksler arbeitet das Lüfter- beziehungsweise Häckselrad unter deutlich härteren Bedingungen als bei einem reinen Laubbläser.

Mit dem Luftstrom gelangen immer wieder:

  • kleine Zweige,
  • trockene Blattstiele,
  • Eicheln,
  • harte Samenstände,
  • feine Schmutzpartikel

in Richtung Turbine.

Ein Metalllüfter beziehungsweise ein Häckselstern aus Metall ist deshalb ein sinnvolles Qualitätsmerkmal.

Der Bosch UniversalGardenTidy 2300 besitzt einen Metalllüfter, während STIHL beim SH 56 einen Häckselstern aus Stahl einsetzt. GARDENA verwendet beim aktuellen PowerJet Collect ebenfalls einen Metallrotor.

Das bedeutet allerdings nicht, dass du mit solchen Geräten Steine oder Äste aufsaugen solltest.

Ein Laubsauger mit Häcksler ist kein Gartenhäcksler.

Dickere Äste, Kies, Steine und andere harte Gegenstände können Turbine, Gehäuse oder Saugrohr beschädigen.


Wie groß sollte der Fangsack sein?

Die Häckselfunktion und der Fangsack gehören zusammen.

Je stärker das Laub zerkleinert wird und je größer der Sack ist, desto länger kannst du normalerweise arbeiten, bevor du ihn entleeren musst.

30 Liter oder weniger

Das reicht für:

  • kleine Grundstücke,
  • Terrasse,
  • kurze Wege,
  • einzelne Laubhaufen.

Das Gerät bleibt kompakter und der gefüllte Sack leichter.

Rund 40 bis 45 Liter

Für normale Hausgärten ist diese Klasse besonders ausgewogen.

Bosch, Einhell und STIHL liegen bei den hier ausgewählten Modellen in diesem Bereich.

Du kannst vernünftige Mengen aufnehmen, ohne einen riesigen gefüllten Sack tragen zu müssen.

50 Liter und mehr

Große Fangbehälter sind interessant, wenn viel trockenes Laub anfällt.

Beim BLACK+DECKER BEBLV300 geht das Konzept mit 72 Litern noch einen Schritt weiter: Der Sack wird nicht seitlich getragen, sondern als Rucksack.

Das ist bei großen Mengen praktisch, macht das Gerät aber insgesamt sperriger.


Akku, Kabel oder Benzin bei einem Laubsauger mit Häcksler?

Die Häckselfunktion ändert nichts an den grundlegenden Vor- und Nachteilen der Antriebsarten.

Kabel ist für viele Hausgärten am wirtschaftlichsten

Ein Kabelgerät bietet:

  • keine Akkukosten,
  • keine Ladepause,
  • konstante Leistung,
  • vergleichsweise niedrige Anschaffungskosten.

Wenn Steckdose und Verlängerungskabel problemlos erreichbar sind, ist das häufig die vernünftigste Lösung.

Akku bringt Bewegungsfreiheit

Akku ist angenehmer in verwinkelten Gärten und zwischen mehreren Bäumen.

Dafür musst du auf:

  • Akkukapazität,
  • Laufzeit,
  • vorhandenes Akkusystem,
  • Gewicht mit Akku

achten.

Für kleine und mittlere Grundstücke ist ein leichter Ein-Akku-Saughäcksler häufig ausreichend.

Benzin lohnt sich erst bei größerem Arbeitsumfang

Benzin bietet lange Unabhängigkeit und schnelles Nachtanken.

Dafür kommen:

  • Kraftstoff,
  • Abgase,
  • Wartung,
  • höherer Geräuschpegel,
  • höheres Gewicht

hinzu.

Für einen kleinen Hausgarten ist das normalerweise unnötig.


Wie sinnvoll ist die Häckselfunktion fürs Kompostieren?

Zerkleinertes Laub besitzt gegenüber ganzen großen Blättern einen praktischen Vorteil: Es nimmt weniger Platz ein und hat eine größere Oberfläche.

Dadurch lässt es sich leichter mit anderem Kompostmaterial vermischen.

Trotzdem solltest du nicht einfach einen ganzen Fangsack fein gehäckseltes, nasses Laub als dichte Schicht auf den Kompost kippen.

Besser ist eine Mischung mit strukturreicherem Material.

Auch bei trockenem Laub gilt: Das Häckselwerk erleichtert die Weiterverarbeitung, ersetzt aber nicht die richtige Mischung und Belüftung des Komposts.


Wann ein Laubsauger mit Häcksler wenig bringt

Die zusätzliche Technik ist nicht in jedem Garten nötig.

Wenn nur sehr wenig Laub anfällt

Für zwei kleine Laubhaufen brauchst du nicht zwingend einen großen 3-in-1-Saughäcksler.

Besen, Rechen oder ein einfacher Laubsauger können genügen.

Wenn du das Laub ohnehin als ganze Schicht verwenden möchtest

Unter geeigneten Gehölzen oder auf dafür vorgesehenen Flächen kann Laub bewusst liegen bleiben.

Dann bringt das Zerkleinern keinen Vorteil.

Wenn fast ausschließlich nasses Laub anfällt

Sehr nasse Blätter:

  • kleben zusammen,
  • werden schwer,
  • können das Saugrohr zusetzen,
  • belasten den Materialfluss.

Mehr Häckselleistung löst dieses Problem nicht automatisch.

Wenn dickere Zweige zerkleinert werden sollen

Dafür brauchst du einen echten Gartenhäcksler.

Die Häckselfunktion eines Laubsaugers ist für aufgesaugtes Laub und leichtes Gartenmaterial gedacht.


Bei sehr großen Flächen reicht ein Handgerät irgendwann nicht mehr

Ein tragbarer Saughäcksler ist ideal auf Wegen, zwischen Bäumen und in normalen Privatgärten.

Wenn du dagegen regelmäßig:

  • einen großen Hof,
  • lange Zufahrten,
  • weitläufige Grünflächen,
  • große Parkflächen

von Laub befreien musst, kann selbst ein leistungsstarker Benzin-Handsauger unpraktisch werden.

Dann werden Fahrwerk, große Sammelbehälter und eine breitere Aufnahme wichtiger als ein möglichst leichtes Handgerät.

➡️ Fahrbare Laubsauger für große Flächen vergleichen


Diese Fehlkäufe solltest du bei Laubsaugern mit Häcksler vermeiden

Nur das größte Häckselverhältnis auswählen

16:1 klingt automatisch besser als 10:1.

In der Praxis können ein besseres Saugrohr, angenehmeres Gewicht oder ein robusteres Häckselrad wichtiger sein.

Häckselverhältnis mit Saugleistung verwechseln

Ein Gerät kann Material stark zerkleinern und trotzdem nicht die höchste Saugleistung besitzen.

Das sind zwei unterschiedliche Eigenschaften.

Zu kleinen Fangsack kaufen

Die Häckselfunktion schafft Platz, aber ein sehr kleiner Sack bleibt bei größeren Laubmengen lästig.

Riesigen Sack ohne Blick aufs Gewicht wählen

72 Liter Fangvolumen klingen bequem.

Ein voller Sack wird aber entsprechend schwer. Ein Rucksackkonzept kann die Last besser verteilen, trotzdem musst du die zusätzliche Masse bewegen.

Kunststoff und Metall überhaupt nicht vergleichen

Wenn häufig kleine harte Pflanzenteile mit eingesaugt werden, ist die Konstruktion des Häckselwerks kaufrelevant.

Metall ist hier ein sinnvoller Pluspunkt.

Akku-Laubsauger ohne Akku kaufen

Viele Geräte werden als Solo-Version verkauft.

Ein niedriger Gerätepreis hilft wenig, wenn anschließend ein großer Akku und Ladegerät zusätzlich benötigt werden.

Einen Benziner nur wegen der Häckselfunktion kaufen

Auch Akku- und Elektrogeräte besitzen gute integrierte Häcksler.

Benzin lohnt sich wegen Einsatzdauer und Unabhängigkeit – nicht allein wegen der Zerkleinerung.

Kies und Steine aufsaugen

Das ist einer der teuersten möglichen Fehler.

Harte Fremdkörper können Häckselrad, Lüfter und Gehäuse beschädigen.

Zu viel nasses Material auf einmal einsaugen

Bei sehr nassem Laub steigt die Gefahr von Blockaden.

Besser ist, das Material etwas abtrocknen zu lassen oder zunächst aufzulockern.


Häufige Fragen zu Laubsaugern mit Häcksler

Welcher Laubsauger mit Häcksler ist für einen normalen Garten am besten?
Der Bosch UniversalGardenTidy 2300 ist besonders ausgewogen, wenn ein Kabel nicht stört. Er kombiniert einen 45-Liter-Fangsack mit Metalllüfter und einer angegebenen Volumenreduzierung von 12:1.

Was bringt ein Häcksler im Laubsauger?
Er zerkleinert das aufgesaugte Laub vor dem Fangsack. Dadurch passt mehr Material hinein und das Laub lässt sich anschließend leichter transportieren oder kompostieren.

Ist 16:1 besser als 10:1?
Nicht automatisch. Ein höheres angegebenes Häckselverhältnis bedeutet eine stärkere theoretische Volumenreduzierung. Saugleistung, Material des Häckselrads, Fangsack und Bedienkomfort können für den Alltag wichtiger sein.

Ist ein Metall-Häckselrad besser?
Metall ist gegenüber kleinen harten Pflanzenteilen grundsätzlich robuster. Trotzdem dürfen Steine, Kies und dickere Äste nicht eingesaugt werden.

Welcher Laubsauger häckselt besonders klein?
BLACK+DECKER gibt beim BEBLV300 ein Verhältnis von 16:1 an. Bosch nennt beim UniversalGardenTidy 2300 12:1 und Einhell beim VENTURRO 18/210 10:1.

Wie groß sollte der Fangsack sein?
Für normale Hausgärten sind ungefähr 40 bis 45 Liter sehr praktisch. Bei großen Laubmengen kann ein größerer Sack sinnvoll sein, wird gefüllt aber entsprechend schwerer.

Ist ein Akku-Laubsauger mit Häcksler stark genug?
Für kleine und mittlere Hausgärten meistens ja. Entscheidend sind Luftvolumen, Akkukapazität und Laubmenge. Für sehr lange Einsätze werden Wechselakkus wichtig.

Braucht ein Laubsauger mit Häcksler viel Strom?
Kabelgeräte besitzen häufig Motorleistungen im Bereich mehrerer Kilowatt. Dafür laufen sie ohne Ladeunterbrechung. Akku-Geräte vermeiden das Stromkabel, sind aber von der gespeicherten Akkukapazität abhängig.

Kann ein Laubsauger mit Häcksler Äste zerkleinern?
Nur sehr leichtes, kleines Pflanzenmaterial darf zusammen mit dem Laub aufgenommen werden, sofern der Hersteller dies erlaubt. Ein Saughäcksler ersetzt keinen Gartenhäcksler für Äste.

Kann man nasses Laub häckseln?
Leicht feuchtes Laub lässt sich meist verarbeiten. Stark nasses Material klebt stärker, wird schwerer und kann Saugrohr oder Häckselbereich schneller zusetzen.

Kann gehäckseltes Laub direkt auf den Kompost?
Ja, zerkleinertes gesundes Laub eignet sich gut als Kompostmaterial. Es sollte aber mit anderen Materialien gemischt werden, damit keine dichte, schlecht belüftete Schicht entsteht.

Lohnt sich ein Benzin-Laubsauger mit Häcksler?
Vor allem bei größeren Grundstücken und langen Arbeitseinsätzen ohne Stromanschluss. Für normale Hausgärten sind Elektro- oder Akku-Geräte meist einfacher und wartungsärmer.

Was ist besser: Laubsauger mit Häcksler oder normaler Laubsauger?
Bei größeren Laubmengen ist der integrierte Häcksler praktisch, weil der Fangsack effizienter genutzt wird. Bei sehr kleinen Mengen kann ein einfacher Laubsauger ausreichen.

Was ist besser: 45 oder 72 Liter Fangsack?
45 Liter sind handlicher und für viele Gärten ausreichend. 72 Liter reduzieren die Zahl der Leerungen, erhöhen aber die bewegte Last deutlich und eignen sich eher für größere Laubmengen.


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