Wer einen Drachenbaum kaufen möchte, steht vor einer wichtigeren Entscheidung als nur „klein oder groß“. Unter dem Handelsnamen Drachenbaum findest du schlanke Dracaena marginata, breitblättrige Dracaena-fragrans-Sorten, mehrfarbige Varianten wie ‚Lemon Lime‘, mehrtriebige Tuffs und sogar Pflanzen in Hydrokultur. Zwei gleich hohe Drachenbäume können deshalb im Raum völlig unterschiedlich wirken.
Für eine schlanke größere Bodenpflanze ist ein Dracaena marginata um 120 cm besonders vielseitig. ‚Lemon Lime‘ bietet eine deutlich hellere Blattzeichnung und in verzweigter Form mehr Volumen auf geringerer Höhe. Wer gezielt Hydrokultur möchte, bekommt mit ‚Janet Lind‘ eine eigenständige Alternative zur klassischen Erdkultur. Ein kompakter ‚Cintho‘ eignet sich dagegen für Käufer, die mit einer kleineren Pflanze beginnen möchten.
Beim Kauf solltest du deshalb zuerst Blattform und Wuchsform, danach die gewünschte Größe und erst anschließend Topf, Übertopf oder Kultursystem auswählen. So vermeidest du, einen hohen Drachenbaum zu bestellen, der zwar von den Zentimetern her passt, optisch aber viel zu breit, zu schmal oder zu dicht für den vorgesehenen Platz ist.
Kurzantwort: Für einen klassischen schlanken Drachenbaum ist Dracaena marginata um 120 cm die ausgewogenste Wahl. ‚Lemon Lime‘ passt zu Käufern, die eine hellere Blattzeichnung und dichtere Verzweigung möchten. ‚Janet Lind‘ ist interessant, wenn Hydrokultur ausdrücklich gewünscht ist. Ein kompakter ‚Cintho‘ eignet sich besser für kleinere Stellflächen und für alle, die keinen fertigen Großbaum benötigen.

Inhalt
- Welcher Drachenbaum-Typ passt zu dir?
- Die 4 empfehlenswerten Drachenbäume im Vergleich
- Was beim Drachenbaum-Kauf wirklich den Unterschied macht
- Welche Drachenbaum-Größe solltest du kaufen?
- Drachenbaum-Angebote richtig vergleichen
- Den vorgesehenen Platz vor der Bestellung prüfen
- Typische Fehlkäufe beim Drachenbaum
- Welche Drachenbaum-Variante passt zu welchem Käufer?
Welcher Drachenbaum-Typ passt zu dir?
Die wichtigste Kaufentscheidung fällt zwischen schmalblättrigen und breitblättrigen Drachenbäumen. Danach bestimmen Verzweigung, Zahl der Triebe, Blattfarbe und Liefergröße die spätere Wirkung.
| Drachenbaum | Ausführung | Kaufargument | Besonders geeignet für |
|---|---|---|---|
| Flowerbox Dracaena marginata | ca. 120 cm, 21-cm-Topf | hoch und optisch schlank | klassische größere Bodenpflanze |
| Dracaena ‚Lemon Lime‘ | ca. 70 cm, 21-cm-Topf, verzweigt | helle Blattzeichnung und dichtere Krone | farbiger Akzent in mittlerer Größe |
| Dehner ‚Janet Lind‘ in Hydrokultur | ca. 100 cm, mit Wasserstandsanzeiger | Hydrokultur statt klassischer Erdkultur | gezielt mineralisches Kultursystem |
| Dracaena fragrans ‚Cintho‘ | ca. 40 cm | kompakter Start mit breiteren Blättern | kleinere Stellflächen |
Ein marginata um 120 cm kann trotz seiner Höhe weniger Raum beanspruchen als ein niedrigerer, stark verzweigter Drachenbaum. Bei Dracaena lohnt es sich deshalb, Produktfotos nicht nur auf die Größe, sondern auf die Anordnung der Blattschöpfe zu prüfen.
Die spätere Pflege, Standortwahl und mögliche Probleme werden ausführlich in der bestehenden Drachenbaum-Pflege behandelt und müssen für die Kaufentscheidung nicht doppelt erklärt werden.
➡️ Drachenbaum nach dem Kauf richtig pflegen
Die 4 empfehlenswerten Drachenbäume im Vergleich
Flowerbox Dracaena marginata, ca. 120 cm – die schlanke Allround-Wahl
Der Gerandete Drachenbaum ist die naheliegendste Wahl, wenn du eine höhere Zimmerpflanze möchtest, die optisch trotzdem relativ leicht bleibt. Charakteristisch sind die schmalen Blätter und die Blattschöpfe an längeren Trieben.
Die ausgewählte Pflanze erreicht ungefähr 120 cm und wächst in einem 21-cm-Topf. Damit ist sie bereits als Bodenpflanze geeignet, ohne die breite Blattmasse vieler Dracaena-fragrans-Sorten mitzubringen.
Das ist besonders praktisch für Bereiche neben einem Schreibtisch, einem Sideboard oder einer freien Wand, an denen Höhe erwünscht ist, aber keine sehr ausladende Krone.
Der marginata entwickelt im Laufe der Zeit eine stärker stammartige Silhouette. Wer einen vom Topf bis zur Spitze gleichmäßig dichten grünen Busch erwartet, sollte deshalb eher einen Tuff oder eine breitblättrige, verzweigte Variante wählen.
Ein weiterer Vorteil dieser Bauform ist die klare vertikale Wirkung. Gerade in kleineren Räumen kann ein hoher, schmaler Drachenbaum leichter zu integrieren sein als ein ähnlich hoher Tuff mit mehreren breiten Kronen.
Für Käufer, die einen größeren klassischen Drachenbaum mit geringer optischer Masse suchen, ist diese Variante die beste Ausgangswahl.
Dracaena marginata – schlanker Drachenbaum um 120 cm
Dracaena ‚Lemon Lime‘, verzweigt, ca. 70 cm – wenn die Blattfarbe im Vordergrund steht
‚Lemon Lime‘ ist die stärkste Alternative für Käufer, denen ein rein dunkelgrüner Drachenbaum zu zurückhaltend wirkt. Die länglichen Blätter zeigen mehrere Grün- und gelblich-limettenfarbene Bereiche und sorgen dadurch für einen deutlich helleren Gesamteindruck.
Die ausgewählte Pflanze ist ungefähr 70 cm hoch, steht in einem 21-cm-Topf und ist bereits verzweigt. Genau diese Verzweigung macht den Unterschied: Trotz geringerer Höhe entsteht mehr Blattmasse auf mehreren Ebenen.
Damit eignet sich ‚Lemon Lime‘ gut für ein größeres Sideboard, einen Pflanzenständer oder einen Bodenplatz, an dem ein 120-cm-marginata zu hoch und gleichzeitig zu schmal wirken würde.
Die mehrfarbige Blattzeichnung ist hier der eigentliche Kaufgrund. Wer lediglich einen robusten Drachenbaum sucht und keine besondere Farbwirkung benötigt, kann genauso gut zu einer grünen Variante greifen.
Für ‚Lemon Lime‘ sollte außerdem ein Standort vorhanden sein, an dem die Blattzeichnung sinnvoll zur Geltung kommt. Wenn du unsicher bist, wie viel Licht der vorgesehene Platz tatsächlich bietet, solltest du das vor der Sortenwahl klären.
➡️ Licht am Zimmerpflanzen-Standort richtig einschätzen
Wer eine helle Blattzeichnung und eine kompaktere, verzweigte Krone möchte, bekommt mit dieser Variante die interessanteste Wahl im Vergleich.
Dracaena Lemon Lime – verzweigter Drachenbaum mit heller Blattzeichnung
Dehner Dracaena ‚Janet Lind‘ in Hydrokultur – für Käufer, die bewusst auf Erde verzichten möchten
‚Janet Lind‘ erfüllt eine sehr klare Spezialrolle. Die ungefähr 100 cm hohe Pflanze wird in Hydrokultur angeboten und besitzt einen Wasserstandsanzeiger.
Damit ist sie keine normale Erdpflanze mit zusätzlichem Zubehör, sondern eine andere Kulturform. Wer bereits Hydrokultur nutzt oder bewusst ein mineralisches System bevorzugt, kann dadurch alle größeren Zimmerpflanzen nach einem ähnlichen Prinzip halten.
Optisch bleibt ‚Janet Lind‘ zurückhaltender als ‚Lemon Lime‘. Die Blätter wirken dunkler und ruhiger, gleichzeitig ist der Gesamteindruck aufgrund der breiteren Blätter geschlossener als bei einem typischen marginata.
Mit rund einem Meter Höhe passt die Pflanze gut auf den Boden, ohne bereits die Dimension eines 150- oder 170-cm-Drachenbaums zu erreichen.
Der Wasserstandsanzeiger ist ein praktisches Merkmal, sollte aber nicht der einzige Grund für die Auswahl sein. Wer bisher ausschließlich Erdpflanzen hält und keinen besonderen Wunsch nach Hydrokultur hat, erhält mit einem normalen Drachenbaum im Kulturtopf meist die größere Auswahl und mehr Flexibilität bei späteren Gefäßen.
Für Käufer, die dagegen gezielt Hydrokultur mit einer bereits größeren Dracaena kombinieren möchten, ist ‚Janet Lind‘ die sinnvollste Speziallösung.
Dracaena fragrans ‚Cintho‘, ca. 40 cm – kompakter Einstieg statt fertiger Großpflanze
‚Cintho‘ richtet sich an Käufer, die zwar einen breitblättrigen Drachenbaum möchten, aber noch keine große Bodenpflanze benötigen.
Das ausgewählte Exemplar ist ungefähr 40 cm hoch. Dadurch lässt es sich zunächst wesentlich flexibler unterbringen als ein Drachenbaum von einem Meter oder mehr.
Typische Plätze sind:
- Sideboard,
- Pflanzenhocker,
- größeres Regal,
- breitere Fensterbank,
- oder ein freier Bereich auf einem Schreibtisch.
Im Unterschied zu marginata besitzt ‚Cintho‘ breitere Blätter und wirkt dadurch bereits in kleiner Größe geschlossener.
Wichtig ist allerdings, die kompakte Lieferhöhe nicht mit einer dauerhaft kleinen Pflanze zu verwechseln. Ein junger Dracaena fragrans kann sich weiterentwickeln und später wesentlich mehr Platz beanspruchen.
Genau darin liegt für viele Käufer aber der Reiz: Du bezahlst nicht für eine bereits fertig aufgebaute Großpflanze, sondern kannst mit einer kleineren Dracaena beginnen und ihren späteren Standort erst mit dem Wachstum anpassen.
Für begrenzte Anfangsflächen und einen preislich moderateren Einstieg ist ‚Cintho‘ die sinnvollste Empfehlung.
Dracaena Cintho – kompakter Drachenbaum um 40 cm
Was beim Drachenbaum-Kauf wirklich den Unterschied macht
Beim Vergleich von Drachenbäumen helfen vier Merkmale deutlich mehr als lange Sortenlisten: Blattform, Aufbau, Blattzeichnung und Kultursystem.
Marginata oder breitblättriger Drachenbaum?
Dracaena marginata besitzt schmale, lange Blätter und wirkt dadurch leichter und stärker vertikal.
Breitblättrige Formen wie ‚Cintho‘, ‚Janet Lind‘ oder ‚Lemon Lime‘ erzeugen mehr optische Fläche und wirken meist kompakter.
Für die Kaufentscheidung reicht deshalb eine einfache Regel:
Schlanker und höher wirken → marginata.
Dichter und blattreicher wirken → breitblättriger Dracaena-Typ.
Das ist nützlicher als eine ausführliche botanische Unterscheidung, wenn du lediglich entscheiden möchtest, welche Pflanze besser in deinen Raum passt.
Tuff, verzweigt oder einzelner Trieb?
Auch innerhalb derselben Sorte verändert der Aufbau die Wirkung erheblich.
Tuff: Mehrere Triebe beziehungsweise Stämme stehen gemeinsam in einem Topf. Das erzeugt von Anfang an mehr Blattmasse.
Verzweigt: Ein Stamm bildet mehrere Kronen. Der Drachenbaum wirkt dadurch voller, ohne mehrere separate Pflanzen im Topf zu benötigen.
Einzelner höherer Aufbau: Die Silhouette bleibt schlanker und vertikaler.
Ein 4er-Tuff ist deshalb keine bloß größere Version eines einzelnen Drachenbaums. Er erfüllt eine andere gestalterische Aufgabe.
Grün oder mehrfarbig?
Rein grüne Sorten lassen sich besonders neutral kombinieren.
‚Lemon Lime‘, ‚Warneckii‘, ‚White Stripe‘, ‚Bicolor‘ oder ‚Magenta‘ werden dagegen gerade wegen ihrer auffälligen Blattzeichnung gekauft.
Hier solltest du nicht nur auf die Produktbezeichnung, sondern auf die konkrete Farbverteilung achten. Wer gezielt gelbgrüne Streifen sucht, wird mit einem zufälligen Drachenbaum-Mix nicht automatisch glücklich.
Hydrokultur oder klassischer Kulturtopf?
Hydrokultur ist sinnvoll, wenn du dieses System bewusst möchtest.
Ein normaler Kulturtopf ist dagegen die flexiblere Standardlösung, wenn du:
- eigene Übertöpfe verwenden möchtest,
- später unkompliziert umtopfen willst,
- bereits andere Zimmerpflanzen in Erde hältst,
- oder möglichst viele Sorten zur Auswahl haben möchtest.
Der Wasserstandsanzeiger einer Hydrokulturpflanze ist deshalb ein Zusatznutzen, aber kein allgemeiner Qualitätsvorteil gegenüber Erdkultur.
Welche Drachenbaum-Größe solltest du kaufen?
Beim Drachenbaum beeinflusst die Ausgangsgröße vor allem Preis, Stellfläche und Sofortwirkung.
Etwa 30 bis 60 cm: flexibel und leicht zu platzieren
Diese Größe eignet sich gut, wenn noch kein endgültiger Bodenplatz feststeht.
Kleinere Pflanzen können zunächst erhöht stehen und später mit zunehmender Größe umziehen.
Interessant ist diese Klasse auch für Käufer, die einen Drachenbaum lieber selbst weiterentwickeln möchten, statt eine bereits fertige Großpflanze zu bezahlen.
Etwa 70 bis 120 cm: vielseitige Bodenpflanze
Hier liegt für viele Wohnungen der praktischste Bereich.
Die Pflanze ist bereits sichtbar groß, lässt sich aber noch vergleichsweise einfach bewegen und benötigt keinen extrem großen Kulturtopf.
Ob 80 oder 110 cm besser passen, ist weniger wichtig als die Frage, wie breit und dicht die Krone aufgebaut ist.
Etwa 140 bis 170 cm: sofortige Großpflanze
Große ‚Lemon Lime‘, ‚Dorado‘, ‚Bicolor‘, ‚Warneckii‘ oder mehrtriebige Tuffs können direkt einen großen Raum füllen.
Dafür solltest du vor der Bestellung zusätzlich prüfen:
- Topfdurchmesser,
- Breite der Krone,
- Türbreite,
- Treppenhaus,
- Zimmerhöhe,
- und den endgültigen Stellplatz.
Bei dieser Größenklasse kaufst du nicht nur mehr Zentimeter, sondern bereits viele Jahre Pflanzenentwicklung und entsprechend mehr Pflanzenmasse.
Drachenbaum-Angebote richtig vergleichen
Bei Dracaena führt ein reiner Preisvergleich schnell in die Irre. Ein 70-cm-Tuff, ein einzelner 120-cm-marginata und ein 100-cm-Drachenbaum in Hydrokultur sind drei unterschiedliche Produkte.
Achte deshalb auf die vollständige Kombination aus:
- genauer Sorte oder Dracaena-Typ,
- Höhe,
- Topfdurchmesser,
- Zahl der Triebe,
- Tuff oder Verzweigung,
- Hydrokultur oder Erde,
- enthaltenem Übertopf oder Korb,
- und Einzelpflanze beziehungsweise Set.
Übertopf und Korb nicht doppelt bezahlen
Einige Angebote enthalten bereits Keramiktopf oder Korb. Das ist praktisch, wenn du die Pflanze sofort fertig aufstellen möchtest.
Besitzt du bereits ein passendes Gefäß, kann ein günstigeres Angebot im reinen Kulturtopf sinnvoller sein.
Mehrfachsets nur bei echtem Bedarf
Zwei identische Drachenbäume sind nicht automatisch ein besseres Angebot als eine größere Einzelpflanze.
Ein Set lohnt sich vor allem, wenn tatsächlich mehrere Räume oder Stellplätze begrünt werden sollen.
Produktbilder richtig lesen
Bei Drachenbäumen ist besonders relevant, ob das gezeigte Exemplar:
- mehrere Stämme,
- mehrere Höhenstufen,
- eine Verzweigung,
- oder nur einen einzelnen Haupttrieb
besitzt.
Diese Information beeinflusst die tatsächliche Wirkung stärker als wenige Zentimeter Unterschied bei der angegebenen Höhe.
Kunstpflanzen klar aussortieren
Gerade bei großen Drachenbäumen tauchen in Produktsuchen zahlreiche künstliche Varianten auf. Wer ausdrücklich einen lebenden Drachenbaum kaufen möchte, sollte deshalb auf botanischen Namen, Kulturtopf und echte Pflanzenangaben achten.
Den vorgesehenen Platz vor der Bestellung prüfen
Für die Kaufentscheidung genügt eine einfache Kontrolle: Passt die geplante Pflanzenform überhaupt an den vorgesehenen Platz?
Ein marginata benötigt vergleichsweise wenig optische Breite und bringt dafür Höhe. Ein mehrtriebiger fragrans-Tuff benötigt mehr Raum rund um seine Blattschöpfe. Ein kleiner ‚Cintho‘ kann zunächst erhöht stehen, während ein 150-cm-Drachenbaum praktisch von Anfang an einen Bodenplatz braucht.
Bei Unsicherheit hilft es, nicht nur die Höhe, sondern auch einen ungefähren Kreis für die spätere Krone am Standort einzuplanen.
Wer noch gar nicht sicher ist, ob ein Drachenbaum die richtige Pflanzenart für den vorhandenen Raum ist, kann zunächst verschiedene Zimmerpflanzen nach Standort und Eigenschaften vergleichen.
➡️ Passende Zimmerpflanze für deinen Standort finden
Die detaillierte Frage nach Licht, Gießen, Düngen, Luftfeuchtigkeit oder Pflege gehört dagegen auf die bestehende Drachenbaum-Seite und sollte die Kaufentscheidung nicht unnötig aufblähen.
Typische Fehlkäufe beim Drachenbaum
Nur die Höhe vergleichen: Ein dicht verzweigter 80-cm-Drachenbaum kann optisch mehr Raum beanspruchen als ein 120-cm-marginata.
Marginata kaufen, obwohl eine dichte Blattwand gewünscht ist: Der schmalblättrige Typ entwickelt eine wesentlich leichtere Silhouette.
Einen Tuff mit einem einzelnen Stamm gleichsetzen: Mehrere Triebe erzeugen eine andere Raumwirkung und rechtfertigen deshalb einen eigenen Produktvergleich.
‚Lemon Lime‘ nur wegen der Größe auswählen: Der eigentliche Kaufgrund dieser Sorte ist ihre auffällige Blattzeichnung.
Eine Hydrokulturpflanze kaufen, obwohl gar keine Hydrokultur gewünscht ist: Der Wasserstandsanzeiger allein macht diese Variante nicht grundsätzlich besser.
Eine kleine Pflanze für eine dauerhaft kleine Sorte halten: Ein kompakter Lieferzustand sagt nicht automatisch etwas über die spätere Endgröße aus.
Ein Mehrfachset bestellen, obwohl nur ein Platz vorhanden ist: Der Stückpreis ist dann kein echter Vorteil.
Übertopf oder Korb übersehen: Manche Angebote enthalten bereits ein dekoratives Gefäß, andere nur den Kulturtopf.
Eine Kunstpflanze mit einem lebenden Drachenbaum verwechseln: Besonders bei hohen Modellen erscheinen beide Produktarten in denselben Suchergebnissen.
Die spätere Pflege zum Hauptkriterium machen: Die meisten Drachenbäume teilen grundlegende Pflegeansprüche. Beim Kauf sind Wuchsform, Sorte, Größe und Kultursystem meist die stärkeren Unterscheidungsmerkmale.
Welche Drachenbaum-Variante passt zu welchem Käufer?
Du möchtest einen hohen, schlanken Zimmerbaum, der trotz seiner Größe optisch leicht bleibt? Dann passt Dracaena marginata am besten.
Eine hellere und auffälligere Blattzeichnung ist wichtiger als maximale Höhe? Dann ist ‚Lemon Lime‘ die spannendere Wahl.
Du möchtest bewusst Hydrokultur statt klassischer Blumenerde? Dann bietet ‚Janet Lind‘ genau den Unterschied, der für die Kaufentscheidung relevant ist.
Für einen kleineren Einstieg mit breitblättrigem Erscheinungsbild ist ‚Cintho‘ sinnvoller als eine sofort große Bodenpflanze.
Damit lässt sich die Auswahl auf vier echte Fragen reduzieren: schlank oder dicht, grün oder farbig, Erde oder Hydrokultur, klein starten oder sofort groß kaufen.
Treten nach dem Kauf später auffällige Blatt- oder Wachstumsprobleme auf, sollten sie unabhängig von der Produktauswahl diagnostiziert werden.
➡️ Zimmerpflanzen-Symptome systematisch prüfen
Häufige Fragen zum Drachenbaum-Kauf
Welcher Drachenbaum ist für Anfänger am besten geeignet?
Ein klassischer Dracaena marginata oder eine normale grüne breitblättrige Dracaena in mittlerer Größe ist eine unkomplizierte Kaufentscheidung. Wichtiger als ein bestimmter Markenname ist, dass Wuchsform und Größe zum vorgesehenen Platz passen.
Was ist der Unterschied zwischen Dracaena marginata und einem breitblättrigen Drachenbaum?
Marginata besitzt lange, schmale Blätter und wirkt schlanker. Sorten aus der breitblättrigen Dracaena-Gruppe bilden stärkere Blattschöpfe und wirken dichter.
Welcher Drachenbaum bleibt optisch besonders schmal?
Dracaena marginata ist dafür besonders geeignet. Die schmalen Blätter und aufrechten Triebe beanspruchen optisch weniger Breite als viele dicht belaubte fragrans-Sorten.
Welche Drachenbaum-Sorte hat besonders helle Blätter?
‚Lemon Lime‘ fällt durch gelblich- bis limettengrüne Streifen auf und wirkt wesentlich heller als rein grüne Sorten.
Was bedeutet Tuff beim Drachenbaum?
Bei einem Tuff stehen mehrere Triebe oder Stämme gemeinsam in einem Topf. Dadurch entstehen mehrere Blattschöpfe und eine dichtere Gesamtwirkung.
Was bedeutet verzweigt beim Drachenbaum?
Ein verzweigter Drachenbaum bildet an einem Stamm mehrere Triebe beziehungsweise Kronen. Er wirkt dadurch voller als ein einzelner unverzweigter Haupttrieb.
Welche Größe sollte ich beim Drachenbaum kaufen?
Etwa 30 bis 60 cm sind flexibel für erhöhte Stellplätze. Pflanzen zwischen etwa 70 und 120 cm eignen sich gut als normale Bodenpflanzen. Ab ungefähr 140 cm sollte der dauerhafte Standort bereits feststehen.
Ist ein großer Drachenbaum sein Geld wert?
Wenn sofort eine große Raumwirkung gewünscht ist, kann sich der Aufpreis lohnen. Wer gern eine junge Pflanze weiterentwickelt, ist mit einem kleineren Exemplar meist flexibler und günstiger unterwegs.
Ist Hydrokultur beim Drachenbaum besser als Erde?
Nicht grundsätzlich. Hydrokultur ist eine sinnvolle Kaufoption für Menschen, die dieses Kultursystem bewusst möchten. Eine Pflanze in klassischer Erdkultur bietet dagegen meist die größere Auswahl und mehr Freiheit bei späteren Gefäßen.
Lohnt sich ein Drachenbaum mit Übertopf oder Korb?
Ja, wenn noch kein passendes Gefäß vorhanden ist und die Pflanze sofort fertig aufgestellt werden soll. Wer bereits eigene Übertöpfe besitzt, fährt mit einer reinen Kulturtopf-Variante häufig flexibler.
Bleibt Dracaena ‚Cintho‘ klein?
Nein. Die ausgewählte Pflanze wird kompakt geliefert, kann sich mit der Zeit aber deutlich weiterentwickeln. Wer dauerhaft nur sehr wenig Platz hat, sollte deshalb nicht allein nach der aktuellen Lieferhöhe entscheiden.
Welche Drachenbaum-Variante wirkt am dichtesten?
Mehrtriebige Tuffs und verzweigte breitblättrige Dracaena wirken in der Regel deutlich dichter als ein einzelner Dracaena marginata. Wer viel Blattmasse möchte, sollte deshalb gezielt auf Aufbau und Zahl der Blattschöpfe achten.
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